 Mitarbeiter freuen sich auf den Einzug in das moderne Gebäude in der Hofer StraßeDer Umzug der Stadtwerke ist bereits seit Tagen im Gange. Nächste Woche am Freitag soll er abgeschlossen werden. Buchstäblich alles muss mit. Ob es Udo Rosenbusch ist, der seit Tagen schon das Rohrnetzlager einpackt und umsiedelt, Roland Dauer und sein Kollege Rainer Spindler, die die Akten des technischen Büros verstauen oder die vielen anderen Beschäftigten der Stadtwerke, die seit nun schon einer Woche emsig am Werk sind, damit der Umzug der Kulmbacher Stadtwerke in das neue Betriebsgebäude möglichst reibungslos läuft: Alle haben alle Hände voll zu tun, denn schon am Montag, 13. Februar, soll erstmals im neuen Gebäude in der Hofer Straße das Licht zum Dienstantritt angehen.
Schon eine ganze Woche sind die Mitarbeiter der Stadtwerke am Kartonpacken, Werkzeugverstauen und was sonst noch alles anfällt in einem Betrieb, der mit allen Abteilungen den Standort wechselt. Der Umzug, berichtet Werksleiter Stephan Pröschold, ist eine logistische Höchstleistung. Denn der Betrieb selbst soll an keinem Tag unterbrochen werden: „Wir wollen durchgehend für unsere Kunden und die Bürger da sein“, betont Pöschold und weiß zu schätzen, welchen Herausforderungen sich seine Mannschaft sich gerade stellt.
Theoretisch hätten die Stadtwerke schon im Dezember in ihr neues Domizil ziehen können. Aber da laufen die gesamten Jahresabrechnungen. „Die haben wir jetzt hinter uns“, erklärt Pröschold und verweist auf den Februar als ideales Zeitfenster für den Umzug. Jetzt gehe es bei den Stadtwerken relativ ruhig zu. Erst im März beginnt die Saison anzulaufen.
Wen immer man fragt von den Beschäftigten: Alle freuen sich auf die neuen Arbeitsplätze. Das ist kein Wunder, wenn man das alte mit dem neuen Gebäude vergleicht. In der Hofe Straße erwartet das Team der Stadtwerke ein modern ausgestattetes Domizil. Alles ist in einem Guss geplant, nichts ist gestückelt und vor allem: Niemand muss sich mehr vor herabfallenden Fassadenteilen fürchten, wie es in der Schützenstraße der Fall war.
Das fast schon futuristisch anmutende neue Betriebsgebäude ist, wie Pröschold erläutert, ganz bewusst als Blickfang konzipiert: „Der Architekt wollte mit diesem Gebäude auch ein Brückenglied zwischen der Blaich und der Innenstadt herstellen.“ Ein reiner Zweckbau aus Beton sei an dieser Einfallstraße nach Kulmbach und direkt unterhalb der Plassenburg nicht infrage gekommen.
Die in verschiedenen Blautönen gehaltene Fassade entspreche zum einen den Farben der Stadt Kulmbach. Zum anderen gehe es bei den Stadtwerken um Wasser und auch da finde sich die Farbe wieder. Pröschold ist sich sicher: „Kulmbach verträgt durchaus einen Schuss an moderner Architektur und wir alle freuen uns nach zwei Jahren Bauzeit auf unsere neuen Arbeitsplätze.“
Oberbürgermeister Henry Schramm ist nicht weniger begeistert: „Das neue Gebäude ist wirklich sehr ansprechend geworden. Das werden sicher auch unsere Bürger so sehen, wenn sie die neuen Stadtwerke kennenlernen.“ Schramm kündigte einen Tag der offenen Tür an. 
Quelle: - Nordbayerischer Kurier vom 04.02.2012 - Foto: Fölsche |  | |