 "Kälteschäden"
Der Dauerfrost beschert den Stadtwerken jede Menge zusätzliche Arbeit: Mehrfach haben die Mitarbeiter in den letzten Tagen ausrücken müssen, um einzugreifen, weil Wasserleitungen geplatzt und Wasserzähler funktionsuntüchtig geworden waren.
Der Dauerfrost beschert den Stadtwerken jede Menge zusätzliche Arbeit: Mehrfach haben die Mitarbeiter in den letzten Tagen ausrücken müssen, um einzugreifen, weil Wasserleitungen geplatzt und Wasserzähler funktionsuntüchtig geworden waren.
Oliver Voß, Abteilungsleiter Versorgung bei den Stadtwerken, rät deshalb Kunden zur Vorsicht: In strengen Wintern sollten nicht nur die Menschen auf dicke Pullis und Winterjacken umsteigen. „Hausbesitzer sollten auch ihren Wasserleitungen und Wasserzählern eine wärmende Schicht gönnen, um eine Sprengung durch gefrorenes Wasser zu verhindern.“
Hausbesitzer sind Voß zufolge verpflichtet, öffentliche Versorgungseinrichtungen vor Schäden zu schützen. Dafür genügen in der Regel wenige Handgriffe. So sollten Außentüren und Fenster in Kellerräumen über den Winter geschlossen bleiben. Zusätzlich müssen Ventile und Wasserzähler in ungeheizten Räumen mit wärmedämmendem Material umwickelt werden, das es zum Beispiel in jedem Baumarkt gibt.
Sind Wasserzähler in Heizungskellern untergebracht, ist darauf zu achten, dass die kalte Luft, die durch den Zuluftschacht für die Heizungsanlage in den Keller einströmt, nicht den Bereich der Wasserzähleranlage berührt. Gegebenenfalls ist die Zuluft durch geeignete Maßnahmen wirkungsvoll umzuleiten. Auch wenn der Heiz-raum Temperaturen über 0 Grad Celsius aufweist, besteht die Gefahr des Einfrierens an den Stellen, wo die kalte Außenluft – die entsprechend physikalischen Gesetzen nach unten fällt – vorbeistreicht.
Wasserleitungen und Wasserzähler in Gartenanlagen oder Wochenendhäusern sollten außer Betrieb genommen und komplett entleert werden. Die Stadtwerke Kulmbach raten dazu, den Hauptwasserhahn zu schließen und das Entleerungsventil über die kalte Jahreszeit geöffnet zu lassen sowie freiliegende Wasserleitungen entsprechend zu dämmen.
Die Stadtwerke Kulmbach appellieren außerdem an alle Haus- und Grundbesitzer, die Ober- und Unterflurhydranten im Umkreis von einem Meter schnee- und eisfrei zu halten. Besonders vor Wohngebäuden, Betrieben, Garagen, Tankstellen, Lagerhäusern und Baracken müssen die Zapfeinrichtungen für die Feuerwehr rasch auffindbar sein.  Quelle: - Bayerische Rundschau vom 07.02.2012 - Foto: br.
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