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Die Energiewende im Visier

"Ausstellung"

Im Rahmen der „Bayerischen Klimawoche“ können sich Interessierte in der Sparkassen-Hauptstelle informieren, wie man einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.


Die Energiewende im Visier

Auch eine Pellets-Heizung wird in der Ausstellung in der Sparkassen-Hauptstelle präsentiert. Unser Bild zeigt (von links) Innungsobermeister Hans Schwender, Bernd Bauer von der Firma Viessmann (dahinter), Wolfgang Böhm von der Energieagentur Oberfranken, Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus-Jürgen Scherr, Oberbürgermeister Henry Schramm (dahinter), Landrat Klaus Peter Söllner und Dr. Bernd Matthes, der früher Vizepräsident des Landesamts für Umweltschutz in Bayern war.

Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien steht im Mittelpunkt der „Bayerischen Klimawoche" des Umweltministeriums. Mit einer Sonderausstellung in der Sparkassen-Hauptstelle soll auch in Kulmbach der Bevölkerung vor Augen geführt werden, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Mitgliedsbetriebe der Kulmbacher Innung Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik stellen noch bis zum Freitag, 6. August, moderne Technologien aus. So können die Besucher, die über den Umweltpakt Bayern informiert werden, auch einen Blick auf eine Wärmepumpe oder Pelletsheizung werfen.
Dass sich im Landkreis Kulmbach 50 kleine und mittelständische Betriebe am Umweltpakt Bayern beteiligen und zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, sagte der Organisator der Ausstellung, Innungsobermeister Hans Schwender. Er machte deutlich, dass der Landkreis Kulmbach in Sachen erneuerbarer Energien und Ausbildung eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Branche biete auch stabile Arbeitsplätze. „Ökonomie und Ökologie ergänzen sich", stellte Schwender fest, der bei der Eröffnung mit der Sparkasse Kulmbach-Kronach ein weiteres Mitglied für den Umweltpakt werben konnte.

Ressourcen schonen

Dr. Bernd Matthes, früher Vizepräsident des Landesamts für Umweltschutz, stellte den Umweltpakt Bayern vor, deren Mitglieder eine Selbstverpflichtung zur Einsparung von Ressourcen und Anwendung umweltschonender Technologien eingegangen sind. Ziel sei ein „umweltverträgliches Wirtschaftswachstum".
Dass Energiesparen das Gebot der Stunde ist, betonte OB Henry Schramm. Die Stadt Kulmbach habe alle Schulgebäude energetisch saniert. „Das werden wir bei den Heizkosten künftig merken", zeigte sich der OB überzeugt.

Auf die Erfolgsgeschichte der Energieagentur Oberfranken ging deren Vorsitzender Landrat Klaus Peter Söllner ein. Bei deren Gründung sei man noch belächelt worden, inzwischen habe man den Schulterschluss mit Nürnberg geschafft.

Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus-Jürgen Scherr wies darauf hin, dass es Pläne gibt, das Dach der Sparkassen-Hauptstelle in Kulmbach mit einer Photovoltaikanlage auszurüsten.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 28.07.2010
- Foto: Fölsche

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