Ob die Beflaggung mit der Frankenfahne oder eben der „Tag der Franken“: Bezirksrat Wolfgang Hoderlein gilt als Kämpfer für die Belange von Oberfranken, aber auch Mittel- und Unterfranken.
„Tag der Franken" in Kulmbach: Haben wir das Ihnen zu verdanken?
Ja, und allen 17 Bezirksräten. Ich habe dem Bezirkstagspräsidenten schon im Frühjahr 2008 Stadt und Landkreis Kulmbach vorgeschlagen, zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Vormerkung. Als Bezirksrat habe ich im Oktober dann einen entsprechenden Antrag gestellt.
Geht mit der Zusage für Sie ein Wunsch in Erfüllung?
Mehr als das, fast schon ein Wunschtraum. Ich habe bisher alle „Tage der Franken" mitgemacht und kann nur sagen: Es ist eine Riesenchance. Und die Planung scheint auf einem guten Weg zu sein.
Was erwarten Sie sich davon?
Wenn sie gut aufgezogen ist, wüsste ich nicht, welche Einzelveranstaltung mehr Imagegewinn bringen könnte als diese. Sie gereicht Kulmbach und seiner Geschichte sehr zur Ehre.
Warum sind Sie ein solcher Kämpfer für Franken?
Das war ich schon immer. In der Wahrnehmung der Deutschen kommen die Franken zu kurz, sind eher regionales Nebenprodukt der bayerischen Geschichte. Aber das sind sie nicht. Zu vieles wird reduziert auf die oberbayerische Kultur, aber der Freistaat hat mehr. Fränkische Kultur hebt sich deutlich ab. Das hat mit der Politik im engeren Sinn nichts zu tun.