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1500 marschieren beim Kerwa-Umzug

Viele Vorbereitungen für Tag der Franken Anfang Juli.


Der Countdown für den Tag der Franken vom 2. bis 4. Juli in Kulmbach läuft: Die Mitarbeiter des TuV und der Stadt Kulmbach haben alle Hände voll zu tun.

Damit dieses Riesenfest organisiert ablaufenkann, sindi m Hintergrund viele Arbeiten zu erledigen. Zahlreiche logistische Fragen müssen geklärt werden, was manchmal zu einer regelrechten Tüftelarbeit wird, wie Simon Ries von der Stadtverwaltung berichtet.

Liebe zum Detail


Manches verlangt nach viel Liebe zum Detail und noch mehr Talent für Organisation und Planung. So sind bis jetzt schon 1500 Teilnehmer für den großen Kerwa-Umzug gemeldet. Bis zum 20. Juni, dem Ende der Anmeldefrist, werden es wohl noch etliche mehr sein. Für Teilnehmer und Zuschauer klingt das nach einer beeindruckenden Kulisse und Gaudi. Für diejenigen, die den Umzug planen müssen, ist es dagegen Schwerstarbeit. Wie platziert man diese vielen Menschen so, dass sie samt Zuschauern alle auf den Marktplatz passen, wo sie dann von Ministerpräsident Horst Seehofer empfangen werden?

Ries, als persönlicher Referent des Oberbürgermeisters natürlich an vorderster Linie mit der Planung betraut, nimmt es mit Gelassenheit: „Wir haben in Kulmbach durch Gregori und auch das Bierfest Erfahrung mit großen Umzügen. Das kriegen wir hin.“

Aber es geht ja nicht nur um die Planung für den Umzug: Park-and-ride-Plätze am Stadtrand müssen beschafft und ausgewiesen, Shuttlebusse bestellt werden, die die vielen tausend Besucher direkt in die Innenstadt bringen. Für all die Stände, die es zum Fest geben wird, muss es eine genaue Standortplanung geben. „Von der Manpower her sind wir gerade schwer gefordert“, weiß Ries und nimmt es mit Humor: „Im Prinzip bräuchten wir von jedem von uns noch einen Klon, damit wir rumkommen.“ Gejammert wird aber nicht. Die viele Arbeit machen die Beteiligten gern: „Das war von Anfang an so abgesprochen, dass die Stadt für die gesamte Logistik zuständig ist.“

Gleichzeitig finden in Kulmbach auch eine lange Einkaufsnacht am Samstag und am Sonntag ein verkaufsoffener Tag statt.

Gutes Wetter


Der vielen Arbeit, die seine Mitarbeiter mit der Vorbereitung des Großereignisses haben, ist sich OB Henry Schramm bewusst. „Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, dann werden das drei tolle Tage für Kulmbach. Wir tun alles, um unsere fränkische Region ins beste Licht zu rücken und gut zu präsentieren und wollen natürlich auch als Stadt Kulmbach ein guter Gastgeber sein.“

Quelle:
- Nordbayerischer Kurier vom 15.06.2010

www.nordbayerischer-kurier.de
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