 81. Jahresausstellung des Bundes Fränkischer KünstlerAm 4. Juli wird der 1. Fränkische Kunstpreis zum Thema "Fremde Freunde" verliehen.  2010 wird in der Stadt Kulmbach viel gefeiert. Nicht nur das 975-jährige Stadtjubiläum und das 875-jährige Jubiläum der Plassenburg, sondern auch 200 Jahre Zugehörigkeit zu Bayern und als einen großen Höhepunkt der Tag der Franken vom 02. bis 04. Juli. Die Stadt hat die Ehre, diesen Tag auszurichten, was dadurch unterstrichen wird, dass am kommenden Sonntag um 11 Uhr mit einer Vernissage die 81. Jahresausstellung zeitgenössischer Kunst des Bundes Fränkischer Künstler eröffnet wird.
Diese 81. Ausstellung kann zu Recht als eine Besondere bezeichnet werden: Erstmals wird mit dem fränkischen Kunstpreis ein Preis verliehen, der die herausragende künstlerische Leistung eines einzelnen Künstlers oder einer Gemeinschaftsarbeit würdigt.
„Es war mir eine besondere Freude, in der Jury zu sitzen und tatkräftige Unterstützung bei der Auswahl des diesjährigen und damit ersten Preisträgers zu leisten“, so Oberbürgermeister und Schirmherr Henry Schramm. Kulmbach könne sich glücklich schätzen, jedes Jahr hochkarätige Kunstschaffende aus und mit Bezug zu Franken auf der Plassenburg willkommen heißen und eine große Anzahl an Kunstinteressierten begrüßen zu dürfen. Diese schöne Tradition, so der OB weiter, finde bereits seit 1929 in der Großen Hofstube statt, weshalb er gerne wieder die Schirmherrschaft übernommen habe.
Die Zusammenstellung der Bilder, ihre Qualität und Vielfalt begeistern. Die Jahresausstellung der fränkischen Künstler sei eine echte Bereicherung für das kulturelle Leben in Kulmbach. Seinen Worten nach seien es diese Vielfalt und die Qualität, die in dieser Mischung den Bund fränkischer Künstler so außergewöhnlich lang und so erfolgreich haben bestehen lassen.
Eine gute Tradition ist auch die alljährliche Sonderausstellung, die in diesem Jahr dem Künstler Erhard Schütze gewidmet ist. „Sein Werk ist reich an Facetten, die über Porträts, Landschaftsmalerei und Freier Malerei bis hin zu Kunst am Bau reichen und in jeglichen Bereichen beeindrucken“, gratuliert Henry Schramm und wünscht dem Preisträger auch für die Zukunft künstlerische Schaffenskraft und viel Engagement für den Bund.
Ebenso gilt sein Dank dem Bund Fränkischer Künstler für das jahrzehntelanges Vertrauen und die kulturelle Unterstützung, die Kulmbach immer wieder durch seine Mitglieder erfahre. „Freuen wir uns auf eine weiterhin herzliche Verbundenheit und eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Bundes unter der Leitung von Reinhard Bienert“, so der OB.
Gleichzeitig wünscht er allen Besuchern viel Vergnügen bei der Betrachtung der ausgestellten Werke und vielleicht auch einem anschließenden Spaziergang von der Burg durch die malerische Altstadt.
Quelle: Presseservice vom 30.06.2010
 | Wenn das Ich den Boden putzt | | Bei der 81. Jahresausstellung des Bundes Fränkischer Künstler auf der Kulmbacher Plassenburg treffen moderne und traditionelle Kunstformen aufeinander. |  |  | Ritterburg und KZ | | Erstmals verliehen wurde gestern der Fränkische Kunstpreis, der unter dem Motto „Fremde – Freunde“ stand. |  |  | Fremde Freunde lassen grüßen | | Die 81. Jahresausstellung des Bundes Fränkischer Künstler ist seit Sonntag auf der Plassenburg eröffnet. Gleichzeitig wurde zum ersten Mal der Fränkische Kunstpreis an vier Preisträger vergeben. |  |
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