Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres

Am ersten Samstag ist der Stadel noch ein Raucherzelt

"Probeanstich"

Die Kulmbacher Brauerei rechnet bei der Bierwoche wieder mit weit über 100.000 Besuchern.


Büttner Fabian Voigt zapft ein Festbier in einen Jubiläumskrug mit dem Logo der Kulmbacher Bierwoche 2010.

Das Festbier floss. Noch nicht im Stadel,wo es erst in zehn Tagen wieder viele durstige Kehlen erfrischen wird, sondern im Mönchshof-Bräuhaus, wo gestern Mittag der traditionelle Probeanstich der Kulmbacher Brauerei stattfand. Das erste Fass Kulmbacher Festbier zapfte OB Henry Schramm an, der zusammen mit Brauereivorstand Hans P. van Zon am Samstag, 31. Juli, auch den offiziellen Anstich vornehmen und da „einen gewissen Nervenkitzel“ verspüren wird. „Bei aller Routine, die man bekommt, ist das schon ein besonderes Erlebnis“, sagte Schramm, der sich wünschte, dass die 61. Ausgabe der Kulmbacher Bierwoche wieder ein voller Erfolg wird.

„Fest holt Kapital in die Region“


Dass die Brauerei an den neun Tagen mit 140.000 Gästen rechnet, teilte Vorstand Markus Stodden mit, der darauf verwies, dass die Bierwoche nach dem Festmarathon 2010 mit vielen großen Veranstaltungen wie dem Tag der Franken doch der absolute Höhepunkt sein wird. Das Fest auf dem Zentralparkplatz sei ein Besuchermagnet, locke viele Übernachtungsgäste in den Landkreis und „holt so auch Kapital in die Region“, stellte er fest.

Für Landrat Klaus Peter Söllner ist der Stadel eine „tolle Plattform der Kommunikation“. In geselliger Runde ließen sich am Biertisch manchmal auch Geschäfte machen. „Bringt man Projekte anderswo nicht auf den Weg, so gelingt das schon mal im Stadel“, sagte der Landrat, für den die Bierwoche die „Visitenkarte Kulmbachs“ ist.

Der „Tag der Fanclubs“


Während Braumeister Hermann Nothhaft die drei eingebrauten Festbiere und das Kapuziner-Festweizen vorstellte, ging Bierfest-Organisator Michael Schmid auf das Programm 2010 ein, das schon am ersten Sonntag mit dem „Tag der Fanclubs“ eine Attraktion erfahre. Während für die musikalische Umrahmung an den Nachmittagen heimische Gruppen sorgten, habe man für die Abende wieder sechs bekannte Kapellen engagiert.

„Wir halten uns an das Gesetz“


Im Festzelt darf übrigens auch geraucht werden. Allerdings nur am Auftaktsamstag. „Ab dem 1. August gilt das neue Gesetz, und daran werden wir uns auch halten“, betonte Schmid.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 21.07.2010
- Foto: dpa

www.infranken.de
zur Übersichtsseite