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Auf 16 Wegen durchs Wanderparadies

"Wegweiser"

In einer neuen Broschüre werden reizvolle Strecken beschrieben. Es gibt Informationen über Weglänge und Steigungen, einen Kartenausschnitt und Hinweise auf Rast- und Einkehrmöglichkeiten.


Hans Nützel freut sich über die neue Broschüre "Wanderbares Kulmbach".

Der Zeitpunkt hätte besser nicht sein können: Rechtzeitig zum Beginn der Wandersaison gibt die Stadt Kulmbach eine Broschüre heraus, die die schönsten Wanderwege rund um Kulmbach vorstellt. „Wanderbares Kulmbach“ heißt das Heftchen, an dem Hans Nützel einen ganz wesentlichen Anteil hat.

Der langjährige Wegewart der Kulmbacher Frankenwaldvereins, der zwar offiziell nicht mehr im Amt, dessen ungeachtet aber weiterhin aktiv ist, hat in den letzten Jahren das neue Wegenetz des Frankenwaldvereins mitgestaltet und viel Fachkenntnis eingebracht, als es darum ging, die neuen Strecken auszuschildern und auf Wanderkarten zu übertragen.

Auch für die Kartenausschnitte in der neuen Broschüre hat der 79-Jährige ehemalige Vermessungs-Ingenieur die so genannten Overlays erstellt – die Streckenverläufe, die Wanderer auf den richtigen Weg weisen. 16 Touren stellt die Broschüre vor, die der Tourismus & Veranstaltungsservice der Stadt Kulmbach herausgibt. Auf 36 Seiten finden sich nicht nur Hinweise auf Streckenlänge und ungefähre Gehzeit. Jede einzelne Tour wird auch ausführlich beschrieben. Ein Höhenprofil liefert zusätzliche Informationen. Hinweise auf Rast- und Einkehrmöglichkeiten runden die Information ab.

Das Angebot ist vielfältig und auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse abgestellt. So gibt es beispielsweise den Ebersbacher Weg, der mit 12 Kilometern Länge, einer Gehzeit von etwa drei Stunden und nur einem größeren Anstieg eher ein ausgedehnter Spaziergang ist. Es gibt aber auch den Magnusweg, der sich über insgesamt 27 Kilometer erstreckt, eine Gehzeit von etwa sieben Stunden in stetem Auf und Ab erfordert und damit zu den anspruchsvollen Strecken für konditionsstarke Wanderer zählt.

Auch der Edelmann-Weg ist dabei


Manche Wege lassen sich kombinieren. So lässt sich der Edelmann-Ringweg, den jeder Kulmbacher doch mindestens einmal in seinem Leben unter die Füße genommen haben sollte, gut in zwei Etappen bewältigen. 19 Kilometer lang ist das Teilstück, das vom Frankenwaldverein markiert wurde und den nördlichen Teil des Ringwegs vom Rehberg bis zum „Gründla“ erfasst. 14 Kilometer lang ist die Etappe im Süden der Stadt von Metzdorf über die Mainauen bis zum Rehberg, für die die Ortsgruppe Kulmbach des Fichtelgebirgsvereins verantwortlich zeichnet.

Neben zwölf Rundwegen finden Wanderer in der Broschüre auch Vorschläge für drei Streckenwanderungen, deren Ausgangpunkt jeweils Kulmbach ist. So führt der Markgrafen-Weg auf 26 Kilometern Länge von der Plassenburg aus nach Bayreuth. 25 Kilometer lang ist ein Teilstück des Rotmainwanderwegs; über 23 Kilometer erstreckt sich die im Raum Kulmbach verlaufende Etappe des Nordwegs. auch der Maintäler-Verbindungsweg – ebenfalls eine Streckenwanderung – wurde in das Heftchen aufgenommen.

Großen Wunsch erfüllt


Dafür, dass die Wanderer Wege und Markierungen immer in bestem Zustand vorfinden, sorgen Frankenwaldverein und Fichtelgebirgsverein. Von Oberbürgermeister Henry Schramm gab es für diesen Einsatz bei der Vorstellung der Broschüre ein dickes Lob. Die Broschüre sei auch als Dankeschön für das Engagement beider Wandervereine zu sehen.

Für die Wandervereine selbst geht mit der Broschüre ein großerWunsch in Erfüllung, versichert Hans Nützel. Insbesondere das Wegenetz des Frankenwaldvereins, das in den letzten Jahren neu konzipiert wurde, stehe damit nicht nur im Internet zur Verfügung, sondern auch in handlicher Form zum Nachblättern – zur Freude von Urlaubern, aber vor allem aber auch von wanderfreudigen Kulmbachern.

Mehr Information


Die Broschüre „Wanderbares Kulmbach“ wird vom Tourist & Veranstaltungsservice herausgegeben. Sie ist kostenlos erhältlich in der Tourist-Information in der Dr.-Stammberger-Halle sowie in vielen weiteren städtischen Einrichtungen.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 15.04.2010

www.infranken.de
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