Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres
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Bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber in Kulmbach

Bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber in Kulmbach

„Ich werde immer auf Kulmbach schauen"

750 Kulmbacher hatten es sich nicht nehmen lassen, beim vielleicht letzten Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in der Kulmbacher Stadthalle dabei zu sein und den Landesvater zu feiern.
Stoiber, der zusammen mit seiner Frau Karin der Einladung von OB Henry Schramm in die Bierstadt gefolgt war, fühlte sich im voll besetzten Saal bei großen Reden, kleinen Geschenken und selbst gemachter Musik auch sogleich sichtlich wohl. Zudem gab's ein dickes Dankeschön für den Ministerpräsidenten für seine Unterstützung der Bierstadt.

Er sei immer gerne in Kulmbach, auch weil er die Leidenschaft schätze, mit der der neue Oberbürgermeister sein Amt führe, verkündete Edmund Stoiber. Überhaupt sparte der CSU-Chef nicht mit Lob für Kulmbachs Stadtoberhaupt. Der spüre schon, wenn in der Landeshauptstadt eine für Kulmbach nachteilige Entscheidung fallen könnte. „Dann macht er Ramba Zamba", verriet Stoiber mit einem Lächeln.
In seiner Rede erinnerte der Ministerpräsident an die Leistungen der Region: „Wäre Oberfranken ein Bundesland, stünde es mit Blick auf die geringste Arbeitslosigkeit auf einem tollen vierten Platz", so der Ministerpräsident, der abschließend versprach: „Ich werde immer wieder mit einem Auge auf Kulmbach schauen".

Zuvor hatte Oberbürgermeister Henry Schramm seinen Dank an den Ministerpräsidenten ausgesprochen. „Er hat in den vergangenen Jahren viel für Kulmbach getan", erinnerte Schramm. Eines der großen Verdienste Stoibers sei es, so Schramm weiter, dass der Landkreis in die so genannte GA-Förderung des Freistaates aufgenommen worden ist, mit dem Bayern Investitionen von Firmen im Kulmbacher Land unterstützt.
Unbestritten seien auch Stoibers Verdienste beim Erhalt der Außenstelle des Landesamtes für Umweltschutz, stellte Henry Schramm fest. Als die politische Unterstützung für Oberfranken bröckelte, „hast Du auf den Tisch gehauen" - und damit den Standort der Behörde im Kulmbacher Land gesichert.
Auch die Einrichtung des musischen Zweigs am Kulmbacher MGF-Gymnasium „war nur mit Ihrer Zustimmung möglich", so Schramm. Und die Ausbildung von Kälteanlagenbauern sei in Kulmbach auch nur der Mithilfe des Landesvaters zu verdanken.
Ein Wunsch an Stoiber blieb dennoch: „Wir wollen gerne noch einen Schlachthof. Einen der gut funktioniert", formulierte Schramm mit einem Lächeln und schloss mit dem Satz: „Lieber Chef, schön, dass Du da bist."
Gastgeschenke gab es für den Landesvater natürlich auch. Ein Plakat, von den Schülern der Oberen Schule angefertigt, ein T-Shirt von OB-Sohn Kilian, ein Jahresabo für die Börsenzeitschrift „Der Aktionär" und als Highlight Kindersitze der Fa. Cybex, mit denen er nach seiner Amtszeit seine Enkel chauffieren kann.

Begrüßt wurde der Ministerpräsident bei seiner Ankunft vor der Stadthalle vom Bläserensemble des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums. Mit weiteren Auftritten des MGF-Orchesters, dem Schulchor der Oberen Schule und der Stadtkapelle Kulmbach wurde der Empfang musikalisch umrahmt. Für Pep und Stimmung sorgte die Einlage der Breakdance-Gruppe des Jugendzentrums Kulmbach.
Beim anschließenden Torwandschießen mit den Kulmbacher Aufstiegsmannschaften VfR Katschenreuth, TSV 08 Kulmbach und VfB Kulmbach II trafen zwar weder Stoiber noch die mit ihm angetretenen OB Henry Schramm, Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Stefan Schaffranek, doch auch die Fußballer gingen leer aus, konnten aber immerhin je einen Ball aus den Händen Landesvaters mit nach Hause nehmen.
Zu guter Letzt verewigte sich Stoiber noch mit dem Pflanzen einer Eiche im Grünzug bei der Kulmbacher Bevölkerung, ehe er sich dann in Richtung Bamberg verabschiedete.

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Quelle: Presseservice vom 01.07.2008