 Burgenwegder kulturhistorische WanderwegGetreu seines Untertitels führt der Burgenweg zu vielen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten des Frankenwaldes. Die auf einem Bergegel thronende Burg Lauenstein ragt wie ein Märchenschloss aus den umgebenden Wäldern.  Das Schiefermuseum in Ludwigstadt zeigt die einstige Bedeutung des Schiefergesteins als Lebensgrundlage der hier ansässigen Menschen. Es war über Jahrhunderte wichtigstes Baumaterial, gab Arbeit und Brot in einer Landschaft, die für die Landwirtschaft keine günstigen Voraussetzungen bietet. Die Wallfahrtskirche in Haßlach besitzt einen wahrscheinlich einmaligen Altar, am Bau der Wallfahrtskirche in Glosberg war Balthasar Neumann beteiligt, die stolze Festung Rosenberg thront über der sehr gut erhaltenen Altstadt von kronach mit ihrer fränkischen Fachwerkromatik. Beide werden den Wanderer zu einem längeren Aufenthalt verführen. Die Plassenburg über Kulmbach mit ihrem Renaissancehof stellt dann einen krönenden kulturhistorischen Abschluss der Wanderung dar.
Aber das ist nur die eine Seite des Burgenweges. Es gibt viele weitere Höhepunkte, die jedoch nicht miteinader konkurrieren wollen, sonder sich harmonisch zu einem bestens gelungenem Gesamtbild vereinen. Es sind die Wege durch eine naturnahe Landschaft mit häufigem Wechsel von Wäldern, Wiesen, Feldern, Bergen und Tälern oft von Gras bewachsen und von Blumen gesäumt. Aussichtspunkte bieten Fernblicke zum Thüringer Wald, dem Fichtelgebirge und zur Fränkischen Alb. Auf den Höhen weht auch an sommertagen ein kühler Wind, der das Wandern angenehm macht, wenn es in niedrigeren Gegenden dafür zu heiß ist. |