 Das Dorf ist abgebaut"Winterdorf"
Grauberger zieht positive Bilanz.
Partystimmung: Auch 2009 lockte das Winterdorf wieder viele Feierwillige auf den Kulmbacher Marktplatz.  Wo am Silvesterabend noch zahlreiche Feierwillige das neue Jahr begrüßten, herrscht heute bereits gähnende Leere: Das Winterdorf, das acht Wochen am Marktplatz in Kulmbach stand, ist abgebaut und in Containern verstaut.
„Jetzt geht es in die Winterpause“, sagt Kurt Grauberger Junior. „Die Kulmbacher sind ein tolles Publikum, und wenn alles klappt, werden wir auch im nächsten Jahr wieder da sein“, so der 26-Jährige weiter. Trotzdem sei er erst einmal froh, wieder im eigenen Bett schlafen zu können, gibt der Fürther zu: „Acht Wochen am Stück durchzuarbeiten, täglich von 10 bis 24 Uhr, ist kein Pappenstiel.“ Die Partys seien am besten gelaufen und auch mit dem Besuch des „heiligen Frühschoppens“ war er zufrieden. Aber: „Silvester waren es heuer nicht die Massen, es lag wahrscheinlich am Wetter oder an anderen Veranstaltungen, die ringsherum liefen.“
Viele Stammgäste sind ins Winterdorf gekommen, um sich zu verabschieden. „Die meisten bedauern, dass es nun wieder mit dem Winterdorf vorbei ist. Sie meinten, in Kulmbach ist dann nichts mehr los“, erzählt Grauberger.
Von der Wirtschaftskrise hat die Unternehmerfamilie kaum etwas mit bekommen. Die Gästezahl sei mit der vom vergangenen Jahr nahezu identisch. Auch dass im Nikolaushaus geraucht werden durfte, war kein Problem für die Gäste – sie hätten sich arrangiert.
Rainer Ludwig, der mittwochs bei der „Deutschen Schlagerparty“ in der Hütte Musik auflegte, empfindet das Winterdorf als Bereicherung. „Diese zusätzliche Attraktion auf dem Marktplatz hält die Leute in Kulmbach und zieht Auswärtige an. Während der Partys herrschte tolle Stimmung.“
Quelle: - Nordbayerischer Kurier vom 04.01.2010 - Foto: Fölsche |