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Dinge von besonderem Zauber

Die Ausstellung mit historischem Spielzeug im Badhaus ist mehr wert als nur einen kurzen Besuch.


Die Organisatoren der Weihnachtsausstellung im Badhaus haben allen Grund zum Strahlen: Die liebevoll zusammengetragenen historischen Spielzeuge haben schon zur Eröffnung zahlreiche Besucher angelockt.

Das historische Badhaus im Oberhacken lockt während der Weihnachtszeit mit einer ganz besonderen Ausstellung: Zahlreiche Kulmbacher haben der Stadt für diese Schau historische Spielzeuge, alte Krippenfiguren, Puppenküchen, Eisenbahnen, alte Adventskalender und sonstige Raritäten zur Verfügung gestellt. Nicht wenige der Stücke sind mehr als hundert Jahre alt und verströmen einen ganz besonderen Zauber.

Stadtrat Hans-Dieter Herold sprach davon, dass beim Betrachten der Ausstellung das Herz eines jeden lacht, der auch ein Stück weit Kind bleiben ist. Das Badhaus jedenfalls solle in der Weihnachtszeit ein ganz besonderer Ort der Erinnerungen an längst vergangene Festtage, an das gespannte und aufgeregte Warten und an glänzende Kinderaugen werden.

Den Leihgebern galt Herolds besonderer Dank. Für die Besitzer hätten die historischen Spielzeuge oft weit mehr als nur materiellen Wert. Um so mehr sei die Bereitschaft zu würdigen, diese Schätze auszuleihen und für die Dauer der Ausstellung mit der Kulmbacher Öffentlichkeit zu teilen.

Umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung am Donnerstag vor zahlreichen Gästen musikalisch von Walter Schleicher (Violoncello), Maria-Kristin Foit (Sopranblockflöte) und Tomke Krüger (Altblockflöte). Karin Minet vom Kulmbacher Literaturverein bereicherte die Vernisssage durch eine Lesung. Zu hören war die Geschichte vom "Hedschegaul". Ihnen galt Herolds Dank ebenso wie Jürgen Treppner, Gudrun Schaller und Jennifer Pohl, die die Ausstellung zusammengetragen haben.

Auf Grund einer Erkrankung ist das Badhaus derzeit nur eingeschränkt geöffnet: Am heutigen Samstag und morgigen Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Wer Interesse hat, Aufsichtsdienst zu leisten, sollte sich bei der Stadt melden. Dann könnte die Schau an weiteren Tagen gezeigt werden.

Quelle:
- Frankenpost vom 18.12.2010
- Foto: Burger

www.frankenpost.de
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