Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres

Ein Jubiläum der Superlative

"Motorradsternfahrt"

Bei der 10. Auflage des Kulmbacher Mega-Events für Biker kam sogar Innenminister Joachim Herrmann ins Schwärmen. Über 40.000 Besucher erlebten ein spektakuläres Programm.


Sie strahlten mit der Sonne um die Wette (von links): Brauerei-Vorstand Markus Stodden, Polizei-Vizepräsident Wolfgang Sommer, Innenminister Joachim Herrmann, Bezirkstagspräsident und Biker Dr. Günther Denzler, Oberbürgermeister Henry Schramm und Polizei-Präsident Gerhard Bauer.

Es war eine würdige Jubiläumsfeier, bei der sogar Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ins Schwärmen geriet. Und in der Tat: Bei der 10. Auflage der Kulmbacher Motorrad-Sternfahrt stimmte einfach alles. Bei rekordverdächtigen über 40.000 Besuchern und idealem Biker-Wetter strahlten die Organisatoren mit der Sonne um die Wette.

In Kulmbach herrschte am Wochenende Ausnahmezustand. Was einst als Versuch begann, die Motorradfahrer zum Saisonstart im Frühling unter dem Motto „Ankommen statt Umkommen“ für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren, hat sich längst zur größten Veranstaltung ihrer Art in ganz Süddeutschland gemausert. Innenministerium, Polizei, Fahrlehrer, Stadt Kulmbach und Kulmbacher Brauerei präsentierten sich einmal mehr als eingespieltes Team.

Aus 32 Richtungen angereist


Bereits im Vorfeld der Motorradsternfahrt wurden knapp 20 Fahrsicherheitstrainings mit rund 1000 Teilnehmern durchgeführt. Die Sternfahrer starteten am Sonntag früh von – auch das ein Rekord – bayernweit 32 Abfahrtsorten in Richtung „heimlicher Hauptstadt der Biker“.

Knapp 45 Minuten lang bog ein Motorrad nach dem anderen auf die Zielgerade der Jubiläums-Sternfahrt in der Lichtenfelser Straße ein.

Gegen 12 Uhr setzte sich der schier endlose Korso durch die Innenstadt in Bewegung. Mit dabei viel Prominenz und 130 Polizeikräder aus Belgien, Holland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Russland, Polen, Ungarn, Kanada, der Schweiz, Tschechien und Deutschland. Innenminister Herrmann („Hand vom Gas bringt Sicherheit und Spaß“) ließ es sich nicht nehmen, auf seiner BMW selbst nach Kulmbach zu reisen. Im Interview mit Antenne-Bayern-Moderatorin Kathie Kleff wies er auf dem Festgelände der Brauerei in der Lichtenfelser Straße darauf hin, dass die Zahl der tödlichen Motorradunfälle auch Dank verstärkter Prävention rückläufig sei und dankte allen, die zum Gelingen dieses „gigantischen Events“ beigetragen hatten.

Mit Brauerei-Vorstand Markus Stodden („In der Luft hängt heute Benzin- statt Malzgeruch“) und den weiteren Ehrengästen auf der Bühne genoss der Minister den traumhaften Blick über abertausende Köpfe hinweg.

Flugeinlage in Perfektion.

Die Besucher konnten sich nicht nur auf einer umfassenden Verkehrssicherheits- und Verkaufsmesse informieren. Auf sie wartete ferner ein buntes Programm mit Showeinlagen, Stunts und ganz viel Live-Musik.

Dass ein Leitplankenunterfahrschutz Leben retten kann, demonstrierte die Dekra mit einem Crash-Test, der unter die Haut ging. Drei Freestyler zeigten atemberaubende Flugkünste, bei denen einem der Atem stockte.

Schon am Samstag hatten die Antenne-Bayern-Band, sowie die Gruppen „Liza23“, „Huebnose“, „Premixx“ und „The Riffs“ für beste Stimmung gesorgt. Die Radiomoderatoren Kathie Kleff, Christian Franz und Johannes Ott hatten immer einen coolen Spruch auf den Lippen.

Übrigens: Die Organisatoren stießen traditionell mit alkoholfreiem Bier auf ein gutes Gelingen der Jubiläumssternfahrt an. „Wir unterstützen die Aufklärungsarbeit der bayerischen Polizei und rufen zum Verzicht von Alkohol im Straßenverkehr auf“, sagte dazu Markus Stodden. Getreu dem Motto: „Don´t Drink and Drive.“

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 26.04.2010
- Fotos: fü + kb

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