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Forstlahm ist wieder dicht

"Sperrung"

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt wird fortgesetzt. Bis Pfingsten sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen die Anwohner eine Umleitung in Kauf nehmen.


Die Ortsdurchfahrt von Forstlahm ist wieder gesperrt.

Die Ortsdurchfahrt von Forstlahm ist wieder gesperrt. Gestern vormittag stellten Grit Taubert und Norbert Schramm von der Firma B.A.S. – Baustellen Absperr-Service, einem Subunternehmer der Baufirma Müller, die Absperrschranken und Verkehrsschilder auf.

Forstlahm hat seine Baustelle wieder. Seit gestern ist die Forstlahmer Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wird dort fortgesetzt.

Nicht überall stößt diese Maßnahme auf Verständnis. Immerhin hatten die Anwohner schon einmal eine mehrmonatige Sperrung in Kauf nehmen müssen: Nach einer viermonatigen Bauzeit wurde eine provisorische Asphaltschicht aufgebracht, so dass der Verkehr kurz vor Weihnachten wieder rollte.

Nun ist die Ortsdurchfahrt erneut dicht. Die Anwohner müssen eine Umleitung über Melkendorf und Unter- und Oberzettlitz in Kauf nehmen und werden erst Pfingsten wieder freie Fahrt haben.

Mit Bummelei hat das freilich nichts zu tun, wie der Leiter der Tiefbauabteilung der Stadt Kulmbach, Ingo Wolfgramm, auf Anfrage der BR versichert. Nicht der Straßenausbau selbst sei so zeitaufwändig, sagt er. Vielmehr sei eine ganze Reihe von Nebenarbeiten zu erledigen. Nach der witterungsbedingten Unterbrechung seit Dezember müssten nun auf einem Straßenteilstück Richtung Donnersreuth noch Bordsteine gesetzt werden. Im mittleren Bereich steht eine Kellersanierung an, und die Grundstückseinfahrten entlang der neuen Straße müssen an das veränderte Straßenniveau angeglichen werden.

Es gibt keinen Asphalt

Außerdem sind, so Wolfgramm weiter, noch Stützmauern fertigzustellen. Schließlich fehlt der Forstlahmer Ortsdurchfahrt noch die endgültige Deckschicht. Die hätte man in den letzten Wochen ohnehin noch nicht aufbringen können. „Es gibt gerade keinen Asphalt.“

Die Unternehmen, von denen die Baufirmen fertige Asphalt-Mischungen beziehen, stellen Wolfgramm zufolge in den Wintermonaten den Betrieb ein. Bis Mitte März sei das Wetter meist ohnehin nicht für Asphaltierungsarbeiten geeignet, weshalb man diese Zeit nutze, um die Anlagen zu warten.

631.000 Euro teuer


Sobald es wärmer wird, sollen aber auch die Arbeiten an der Deckschicht wieder aufgenommen werden. Insgesamt investiert die Stadt Kulmbach in die Erneuerung der Ortsdurchfahrt 631.000 Euro. Die Bauarbeiten führt die Firma Müller Bau, Thurnau, aus.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 11.03.2010
- Foto: Katrin Geyer

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