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Frankenrevue feuchtfröhlich

"Theater"

Der Büttner-Verein hatte für die Premiere seiner Kultur-Initiative im Büttnerwinkel den „Schauhaufen“ engagiert. Eine gute Wahl, wie sich zeigte.

Bei der Frankenrevue des Kulmbacher „Schauhaufens“ bleibt kein Auge trocken.

„Ihr könnt jetzt heim gehen und fernsehen oder einen Abend erleben, von dem Ihr noch Euren Enkeln erzählen könnt“. Vor diese Wahl stellte Rüdiger Baumann das Publikum, das im Regen auf die Franken-Revue wartete. Die Entscheidung war fast einstimmig: bleiben!

Der Büttner-Verein hatte den „Schauhaufen“ für die Premiere seiner kulturellen Initiative gewonnen. Ab jetzt soll jedes Jahr im Büttnerwinkel im Oberhacken eine kleine Veranstaltungsreihe mit lokalen Künstlern stattfinden.

Spätestens als „Frecko“ (Frank Schott) seine streitenden Verwandten mit einem energiegeladenen „Etz halt amol die Goschn, sonst buscht's, comprende?!!“ in die Schranken verwies, war das Wetter vergessen. Zuvor hatte Cosima Asen von den „Buschklopfern“ bereits gehörig Schwung in die Bude gebracht. Cosima hatte sich kurzfristig bereit erklärt, für die erkrankte Leni Simbürger einzuspringen. Damit fehlte zwar die wichtige Rolle der Bayerin, die über die Franken lästert, aber Rüdiger Baumann hatte es durch ein paar kleine, aber scharfe Textänderungen fertig gebracht, die Spannung zwischen Bayern und Franken dennoch schmerzen zu lassen.

„Det beste an Euerm Franken is doch die A9. Druff un durch!“ in Richtung bayerische Alpen. Cosima liebt die dortige „Jejend“ und Kultur.

„Frankensima“ Philipp Simon Goletz trat als Gaststar auf. Er hatte nur wenige Stunden davor zugesagt, nachdem die ursprünglich geplante Band ausgefallen war.

Beweglich zeigte sich auch Petrus. Wahrscheinlich war er beeindruckt von den wackeren Kulmbachern, die sich von der Unbill des Wetters nicht unterkriegen ließen. Nach der Pause blieb es trocken, und nur noch Lachen ließ die Augen feucht werden.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 08.07.2009
- Foto: pr

www.infranken.de
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