 Frische Konzepte aus Kulmbach"Ladenbau"
Die Firma Schrutka+Peukert hilft Bäckereien und Metzgereien, mit einer ansprechenden Präsentation ihrer Waren den Umsatz zu steigern. Ausgeklügelte Kühltheken sind ihr Spezialgebiet.
Wilhelm Wollner ist einer von rund 75 Mitarbeitern von Schrutka+Peukert. Die Kulmbacher Firma liefert Ladeneinrichtungen speziell für Metzgereien und Bäckereien.  Getrommelt, das räumt Geschäftsführer Hans Jürgen Päsler ein, hat die Firma Schrutka+Peukert in den letzten Jahren viel zu wenig. Aber augenscheinlich war es auch gar nicht nötig. Die Mitarbeiterzahl ist ebenso stetig gestiegen wie der Umsatz, längst hat man sich in ganz Deutschland und darüber hinaus einen Namen gemacht. Und davon haben viele andere profitiert – nicht nur die vielen Subunternehmer aus der Region, sondern auch die Kunden: Rund 100 Metzgereien und Bäckereien jährlich hilft Schrutka+Peukert mit seinen Einrichtungskonzepten, den Umsatz um 15 bis 20 Prozent zu steigern. Von der Beratung bis zur Montage
Die Konzepte aus Kulmbach umfassen von der Beratung über die Fertigung bis hin zur Montage alles. So kommen die Tresen und Regale, in denen vom Brot bis zur Kaffeetasse oder von der Wurst über den Käse bis zum Schnaps alles ausliegt, aus der eigenen Werkstatt. Obendrauf gibt es ein Rundumkonzept fürs Objekt, das auch einmal die Beleuchtung des Raumes oder die Fassadengestaltung beinhalten kann. Stadt oder Land, Berufstätige oder Familien: Je nach Standort und Kundschaft variiert die Einrichtung von nobel bis rustikal.
Weil der Kunde Qualität haben und nicht mehr nur den Hunger stillen will und Ware, die ansprechend präsentiert wird, sich besser verkauft, setzt Schrutka+Peukert bei jedem Projektmanagement auf Frische. So bietet nur die Kulmbacher Firma Kühltheken mit dem patentierten „AquaInject“ an, das eine konstantere Temperatur, bessere Keimfreiheit und mehr Spielraum beim Thekenbau ermöglicht. Auch die Tatsache, dass Kantinen ihr Schattendasein aufgegeben haben und längst zu kommunikativen Treffpunkten für Besucher, Mitarbeiter und Geschäftsessen geworden sind, spielen dem Kulmbacher Unternehmen zu – zuletzt haben Daimler Chrysler und Audi von seinem Knowhow profitiert. Regale sollten stets voll sein
Zielgruppe ist und bleibt aber der „handwerkliche“ Bäcker oder Metzger. Für ihn hat der Kulmbacher Ladenbauer Systemlösungen parat, die je nach Warenfülle leicht umzubauen sind: „Schließlich erwecken leere Regale den Eindruck, die Ware liege schon lange.“ Zudem müssen die Systeme flexibel sein, um auch das unterschiedlichste Sortiment augenfällig präsentieren zu können.
Wo sollten die normalen Brötchen liegen, an welcher Stelle sticht die Spezialität Olivenweißbrot ins Auge? Sollten die Backwaren um Cappuccino oder Salate ergänzt werden? „Thekenberatung“ nennt das Päslers Geschäftsführerkollege Winfried Groß. Und wenn es gewünscht ist, wie beispielsweise von Edeka, fertigt Schrutka+ Peukert auch Frischetheken, bei denen das Glas nach vorne weggekipptwerden kann. Stützenfreies Glas, um den uneingeschränkten Blick auf die Ware zu garantieren, ist für Schrutka+Peukert selbstverständlich.
Wohin geht die Reise des Kulmbacher Unternehmens? Richtung Osteuropa – denn dort, weiß Päsler, ist die „Zeit der Warenverteilung“ vorbei: „Sie fangen dort jetzt an, zu verkaufen.“ Und da hilft Schrutka+Peukert doch gerne von Kulmbach aus dem einen oder anderen Bäcker oder Metzger. Fakten zur Firma
Geschichte Der Kulmbacher Objekteinrichter Schrutka hat 2005 die insolvente, auf Metzgereieinrichtungen spezialisierte Firma Peukert (Warmensteinach) übernommen. Beide Betriebe sind im 19. Jahrhundert gegründet worden.
Entwicklung Seit 2003 ist die Zahl der Mitarbeiter der Kulmbacher Firma von 19 auf 75 gestiegen, der Umsatz kletterte in den letzten vier Jahren von 3,5 auf 5,5 Millionen Euro.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 30.07.2010 - Foto: Christian Holhut |