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Hochschule dual braucht Studenten

"Besuch"

Für Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber besteht kein Zweifel, dass Kulmbach den Fachsprengel für Kälteanlagenbauer bekommen wird.


Besuch des Kultusstaatssekretärs Dr. Marcel Huber bei der Fa. Glen Dimplex Deutschland

Rainer Guist, der bei der Firma Glen Dimplex Deutschland zum Kälteanlagenbauer ausgebildet wird, demonstrierte gestern Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber (links) im Beisein von Geschäftsführer Clemens Dereschkewitz (rechts), Ausbildungsleiter Helmut Lauterbach (Zweiter von links) und weiteren Besuchern, was er in den drei Lehrjahren gelernt hat.

Ein Bild von der qualifizierten Lehrlingsausbildung im Bereich Kälteanlagenbau machte sich gestern Staatssekretär Dr. Marcel Huber vom bayerischen Kultusministerium bei der Firma Glen Dimplex Deutschland. Dabei versicherten ihm Landrat Klaus Peter Söllner und Oberbürgermeister Henry Schramm, dass sich die überbetriebliche Ausbildung für Kälteanlagenbauer an der Kulmbacher Berufsschule trägt. „Der Bestand der Klasse ist gesichert“, erklärten beide.

Glen-Dimplex-Geschäftsführer Clemens Dereschkewitz meinte: „Wir können eine fundierte fachliche Ausbildung für Nordbayern, Thüringen und Sachsen gewährleisten.“ In der Berufsschule Lindau sei man sogar froh, dass Kulmbach ihr Schüler im Bereich Kälteanlagenbau abnimmt, erklärte Glen-Dimplex-Ausbildungsleiter Helmut Lauterbach. Für den anderen Standort habe ein Fachsprengel in Kulmbach also keine schädlichen Auswirkungen.

Nachdem damit die Voraussetzung für die Zuteilung eines Fachsprengels erfüllt seien, bestand für Staatssekretär Dr. Huber kein Zweifel, dass Kulmbach den Fachsprengel bekommen wird. Er könne allerdings der offiziellen schulrechtlichen Neuregelung durch die Regierung von Oberfranken nicht vorgreifen, bat er um Verständnis.

Bei einer zweiten Initiative, die gemeinsam vom Landkreis Kulmbach, der einheimischen Wirtschaft und der Hochschule Hof getragen wird, gibt es dafür größere Probleme. Dem Projekt Hochschule dual, bei dem man mit der sicheren Aussicht auf einen Arbeitsplatz Maschinenbau mit Schwerpunkt Wasser und Umwelt studieren kann, fehlen die Studenten. „Ein Beruf mit Zukunft“, meinte Oberbürgermeister Schramm. „Wir brauchen aber mehr geeignete Bewerber“, stellte Landrat Söllner fest, sonst sei der Start des neuen Studiengangs gefährdet.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 30.04.2010
- Foto: Stephan Tiroch

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