 Junge Geiger liefern Höhepunkt"Konzert"
Die Talente der Städtischen Musikschule zeigten bei der traditionellen Barockmusik in der Spitalkirche, dass sie schon viel gelernt haben.
13 Geigen und drei Celli bilden das Streicherensemble von Albert Hubert. Die jungen Virtuosen ließen das bekannte „La Réjouissance“ erklingen. Sogar die Kleinsten durften mitspielen.  Einmal im Jahr lassen die jungen Talente der Städtischen Musikschule die Zeit des Barock wieder aufleben. Um ein Haar wäre die mehr als dreißigjährige Tradition unterbrochen worden, doch die Renovierung der Spitalkirche ist zuletzt zum Glück so weit fortgeschritten, dass der Auftritt in dem ehrwürdigen Gotteshaus stattfinden konnte.
Musikschul-Leiter Walter Schleicher freute sich riesig über die gute Resonanz und das Interesse. Und seine Schüler gaben sich auch alle erdenkliche Mühe.
Marina Jobst, Maximilian Hermannsdörfer, Charlotte Branscheid, Martin Popp (Trompeten) und Johannes Rübesam (Pauken) eröffneten versiert den barocken Spätnachmittag mit einer festlichen Fanfare aus der Feder des böhmischen Komponisten Jan Zelenka.
Eine der großen Kulmbacher Nachwuchshoffnungen, Alexander Efremov, brillierte bei seinem Vortrag auf dem Cembalo, und auch die Invention a-Moll aus der Feder Johann Sebastian Bachs, dargeboten von Valentina Kranz (Cembalo), konnte sich hören lassen. Musik verbindet
Dass Musik auch über Altersgrenzen verbindet, bewiesen Yannik Hall (Sopranblockflöte) und Tomke Krüger (Altblockflöte) mit dem Bauerntanz von Reinhard Keiser sowie Corellis Gavotte. Annika Heller (Querflöte) trug mit Susanne Trottmann (Orgel) Auszüge aus der Sonate F-Dur für Flöte und Basso Continuo vor.
Walter Schleicher (Cello) brachte mit Alexander Wulf (Cello) ein Menuett von Bach zu Gehör. Und Tomke Krüger (Altblockflöte) hatte mit Walter Schleicher (Cello) und Jonathan Herbst (Cembalo) Auszüge aus Jean Baptiste Loeillets Sonate C-Dur einstudiert.
Sehr hörenswert war das „Allegro non troppo“ von Georg Friedrich Händel, das sich Martin Schmidt (Trompete) und Lorenz Trottmann ausgesucht hatten.
Den absoluten Höhepunkt lieferte Violinlehrer Albert Hubert mit seinen 13 Geigenschüler und drei Cellisten. Das Nachwuchsensemble spielte frisch und frei von der Leber weg „La Réjouissance“ von Händel.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 29.03.2010 - Foto: soe. |