Von 2. bis 4. Juli nächsten Jahres wird in Kulmbach ein Rekord-Versuch gestartet.
Die Vorbereitungen für den Tag der Franken von 2. bis 4. Juli nächsten Jahres in Kulmbach laufen auf Hochtouren. Beim Informationsgespräch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Jugendzentrum stellte die Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern der Stadt und des Landkreises sowie des Bezirks Oberfranken ihr Programm vor.
Bereits ab dem Frühjahr könnten Feste und kulturelle Veranstaltungen in den Landkreisgemeinden unter das Motto „Tag der Franken“ gestellt werden – und so auf das große Festwochenende von 2. bis 4. Juli vorbereiten. Es beginnt am Freitag mit einem Abend zum Schwerpunktthema Lebensmittel und Kulinaristik im Mönchshof. Am Samstag und Sonntag wird dann in ganz Kulmbach gefeiert. Auf dem Marktplatz wird auf der Hauptbühne ein buntes Programm geboten, im Bauamtshof sollen die Besucher auf einer Kulturbühne Theater, Lesungen und klassische Konzerte genießen. Mit dem „größten Kerwa-Umzug aller Zeiten“ könnte ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft werden. Zudem ist ein bunter Markt zum Veranstaltungsmotto „Franken genießen“ auf dem Zentralparkplatz geplant. Im Oberhacken sollen nach den Plänen der Arbeitsgruppe die alten Häuser mit historischem Handwerk belebt werden. Zum Sonntagsprogramm gehören neben dem bunten Fest im Stadtkern ein ökumenischer Gottesdienst und die Eröffnung der Jahresausstellung des Bundes Fränkischer Künstler auf der Plassenburg.
„Ideen und Impulse, die von außen kommen, werden wir gerne aufnehmen und auf ihre Umsetzbarkeit prüfen“, versicherte Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler. Dieses Angebot nahmen die Impulsgeber gerne an. So regte Rüdiger Baumann vom „Schauhaufen“ an, allen teilnehmenden fränkischen Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sich in Kulmbach zu präsentieren. Hierfür sollen rot-weiße Sonnenschirme zur Verfügung gestellt werden, unter denen sich jeder Ort mit einer markanten Eigenschaft oder Präsentation in Szene setzen kann. Die Arbeitsgruppe wird diesen und andere Vorschläge nun auf ihre Umsetzbarkeit prüfen.