Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres

Kostenlos in die Mönchshof-Museen

"Weihnachtsmarkt"

Die Besucher können am Sonntag einen Brauvorgang verfolgen und im Foyer frische Backwaren genießen.


Während des Weihnachtsmarkts im Mönchshof-Biergarten am kommenden Sonntag öffnet das Bayerische Brauerei- und Bäckereimuseum seine Pforten zu einem kostenlosen Informationsbesuch.

Ab 11 Uhr können die Besucher nicht nur die Ausstellungen betrachten, sondern auch mit Braumeister Robert Boser in der gläsernen Museumsbrauerei einen Brautag erleben. Bis 11.30 Uhr wird er maischen, dann bis 15 Uhr abläutern und bis 16.15 Uhr die Würze kochen – das Kühlen dauert dann bis etwa 17.30 Uhr.

Gleichzeitig ist Backtag im Museumsfoyer. Bäckermeister Markus Schwedler, Geschäftsführer der Bäckerei Dumler, wird im Steinbackofen des Bäckereimuseums rösches Trebernbrot backen, Laugenbrezen und Schokohörnchen. Ebenfalls im Museumsfoyer kann man dem Drucker Hubert Waldhier zuschauen, der an seiner alten Presse Bierdeckel druckt.

Kunstverein stellt aus


Aktuell gastiert auch der Kunstverein im Mönchshof – mit der Ausstellung „Licht Blick“in den noch unsanierten Räumen, in denen später einmal das Gewürzmuseum untergebracht werden soll. Sie schließt an diesem Tag ab 17.30 mit einer Finissage ihre Pforten.

Im Museumsfoyer wirbt die Ausstellung „Die Saat geht auf“ von „Brot für die Welt“ für ein Hilfsprojekt in Bangladesch. Eindrucksvolle Bilder bringen den Besuchern die Volksgruppe der Garo näher, die zu den Ärmsten der Armen zählen.

Bei einer Baustellenbesichtigung des Museumspädagogischen Zentrums können sich die Besucher ab 13 Uhr einen Eindruck über das neue Museumsprojekt verschaffen. Das Architekturbüro Schramm wird Pläne und Konzept erklären.

Ebenfalls ab 13 Uhr können die alten Mönchshof-Lagerkeller besichtigt werden. 1895 erbaut, sollten sie bis 2016 als Ausstellungsfläche für die Landesausstellung „Bier in Bayern“ zu neuem Glanz gelangen. Vier großflächige Gewölbekeller und der Vorkeller hätten mehr als 1000 Quadratmeter Ausstellungfläche geboten – die Ausstellung wurde allerdings ins niederbayerische Aldersbach vergeben.

Stadtführer Erich Olbrich wird sowohl anhand der alten Baupläne die Funktion erklären als auch in einem historischen Bogenschlag auf die historischen Vorgänger, die Kulmbacher Felskeller, eingehen.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 07.12.2010

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