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Kulmbach ein Magnet für die Jagd und die Musik

OB Schramm empfängt bayerische Jäger.


Mit einem Empfang im  Rathaus gab OB Henry Schramm den Startschuss zum 26. Bayerischen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

Die Stimmung war herzlich, die Reden kurzweilig und die Bratwürste lecker: Mit einem Empfang im Rathaus gab OB Henry Schramm den Startschuss zum 26. Bayerischen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen und hieß „die Spitze der bayerischen Jäger“ in Kulmbach willkommen.

Mit einem Empfang im Rathaus gab OB Henry Schramm den Startschuss zum 26. Bayerischen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen.

Die Veranstaltung, so der OB, habe eine große Ausstrahlungskraft, was auch die Übernahme der Schirmherrschaft durch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und seinem Vater Enoch Freiherr zu Guttenberg – beides passionierte Jäger mit ausgewiesenem Musikverständnis – verdeutliche.

Mit einem Empfang im Rathaus gab OB Henry Schramm den Startschuss zum 26. Bayerischen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen.

„Die Jagdhornbläser geben heute und morgen den Ton an und es möge auch der Wettergott mitspielen, wenn am Sonntag 1 000 Hörner in der Stadt erklingen“, wünschte das Stadtoberhaupt den Organisatoren mit Peter Müller, Vorsitzender des Jäger und Jagdschutzverbandes Kulmbach, an der Spitze ein gutes Gelingen.

Noch zu seiner Abgeordnetenzeit hätten sich Kontakte zum Präsidenten des Bayrischen Jagdverbandes, Prof. Dr. Jürgen Vocke, ergeben und „ich habe mich sehr gefreut, als 2008 beschlossen wurde, den Landeswettbewerb nach Kulmbach zu vergeben“, so Schramm weiter.

Die Jagd als eine der ältesten Kulturtechniken sei ein unverzichtbarer Teil Bayerns und auch heute noch sinnvoll und notwendig, denn sie erfülle einen gesetzlichen Leistungsauftrag zum Erhalt der Artenvielfalt und einer gesunden Tierwelt, dankte Schramm dem Präsidenten für seinen Einsatz im Jagdverband.
Die Stadt Kulmbach sei mit ihren über 550 Hektar Waldfläche bei zehn Jagdgenossenschaften flächenmäßig beteiligt und könne sich über ein gutes gegenseitiges Miteinander freuen.
Seinen Worten nach stehen jagdliches Brauchtum, Traditionen und kulturelle Veranstaltungen für das Jagdwesen an sich. Mit Veranstaltungen wie dem Jagdhornblasen gelinge es, „das sympathische Gesicht der Zunft der Bevölkerung zu präsentieren". Die Begeisterung der Menschen für dieses einmalige Musikereignis sei bereits im Vorfeld deutlich spürbar.

Vorfreude auf den Wettbewerb

Freuen sich auf den Wettbewerb
v.l.n.r. Peter Müller, Vorsitzender des Jäger und Jagdschutzverbandes Kulmbach, BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke, OB Henry Schramm und Otto Kreil, stv. Vorsitzender Jäger und Jagdschutzverbandes Kulmbach.

„Zur schönen Sommerszeit ins Land der Franken fahren“, freute sich auch Präsident Prof. Dr. Vocke auf den Wettbewerb in Kulmbach.

„Zur schönen Sommerszeit ins Land der Franken fahren“, freute sich auch Präsident Prof. Dr. Vocke auf den Wettbewerb in Kulmbach. Es sei keine Selbstverständlichkeit, hierher zu kommen und eine solch perfekt organisierte Musikveranstaltung vorzufinden, lobte er mit einem herzlichen „Vergelt's Gott“ die Verantwortlichen. Kulmbach sei an diesem Wochenende ein „Magnet für alle Freunde der Jagd und der Musik“. Auch er wies auf die ethische Einstellung der Jäger hin sprach von der Jagd als einem Kulturgut, das Jäger und Bevölkerung verbinde.

Mit einem Empfang im Rathaus gab OB Henry Schramm den Startschuss zum 26. Bayerischen Landeswettbewerb im Jagdhornblasen.

Besonderen Dank zollte Peter Müller neben den beteiligten Partnern und Sponsoren auch Waltraud Jarosch, der Witwe des im letzten Jahr verstorbenen Ehrenvorsitzenden der Kulmbacher Kreisjägergruppe, Manfred Jarosch: „Wir bemühen uns, sein Gedankengut und seine Werte in die heutige Zeit zu transportieren“, dankte er auch ihr für die Unterstützung.

Mit beim Empfang waren neben Landrat Klaus Peter Söllner, BJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hartmut Wunderatsch und Regierungsjagdberater Dr. Friedrich Moreth auch die beiden Dekane Jürgen Zinck und Hans Roppelt, die im Anschluss in der Petri-Kirche die Hubertus-Messe gemeinsam zelebrierten.

Um auch im Stadtrat für den richtigen Ton sorgen zu können, überreichte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke (Mitte) ein Taschenjagdhorn an OB Henry Schramm.

Um auch im Stadtrat für den richtigen Ton sorgen zu können, überreichte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke (Mitte) ein Taschenjagdhorn an OB Henry Schramm. Dieser revanchierte sich mit einer Büttnerfigur, bei der sich Präsident Vocke augenzwinkernd an seine Praktikumstätigkeit in der Brauerei und an „beinahe traumatische Erlebnisse beim Fassreinigen“ erinnert fühlte. Links Organisator Peter Müller, Vorsitzender des Jäger und Jagdschutzverbandes Kulmbach.

Um auch im Stadtrat für den richtigen Ton sorgen zu können, überreichte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke (Mitte) ein Taschenjagdhorn an OB Henry Schramm.
Um auch im Stadtrat für den richtigen Ton sorgen zu können, überreichte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke (Mitte) ein Taschenjagdhorn an OB Henry Schramm.
OB Henry Schramm revanchierte sich mit einer Büttnerfigur.

Quelle: Presseservice
vom 21.06.2010

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