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Kunst soll berühren und fesseln

"Badhaus"

Die erste Sommerkulturnacht leidet unter der kühlen Witterung. Ein buntes Musikprogramm rahmt die Ausstellungseröffnung mit Werken von Isolde und Torsten Russ ein.


Torsten Russ und seine Frau Isolde wollen mit ihrer Ausstellung im Badhaus den Betrachter berühren und fesseln.

Unter der kühlen Witterung litt die erste Sommerkulturnacht der Stadt und des Kulturbeirats am Mittwoch im Badhaus. Das Wetter war der Grund, dass das Publikum nur spärlich erschien. Gleichwohl war ein buntes Programm im Innenhof des bereits 1398 erwähnten Gebäudes im Oberhacken geboten.

Für das musikalische Entrée sorgten Johannes Müller am Saxophon und Nino Stübinger am Piano. Die Gruppe „Mixaux- Manouches“ aus dem Hofer Raum sorgte mit französischen Chansons, Sinti-Swing, Bossa Nova, Tango Nuevo und Valse Musette für Stimmung. Die bunte Musikmischung kam bei den Zuhörern gut an.

Zwischendurch wurde die Ausstellung „Dissonanzen“ von Isolde und Torsten Russ eröffnet. Das Künstlerehepaar, das in Leipzig und Lichtenfels lebt und arbeitet, zeigt Bilder, Zeichnungen und Objekte im Badhaus. Torsten Russ führte aus, dass er und seine Frau nicht die oft präsentierte heile, rosarote Welt zeigen wollen. Sie hätten individuelle Erfahrungen und persönliche Empfindungen verarbeitet. Ihr Ziel sei es, den Betrachter mit ihrer Kunst zu berühren, ja sogar zu fesseln.

Die Ausstellung ist bis 6. Juni zu sehen; Donnerstag und Freitag von 12 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Stadtrat Hans-Dieter Herold dankte Jürgen Treppner und seinem Team für Organisation und Durchführung des Abends.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 15.05.2010
- Foto: Rainer Unger

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