 Kurzer, aber attraktiver MarktOberbürgermeister Henry Schramm eröffnet den Kulmbacher Weihnachtsmarkt. Die Stadt geht neue Wege: Die Buden stehen jetzt im Oberhacken und sind nur an diesem Wochenende geöffnet.
Das Christkind Maria Schabdach und OB Henry Schramm verteilen Geschenke.  Anheimelnde Stimmung kommt auf, als das Kulmbacher Christkind Maria Schabdach mit dem Prolog am Freitagnachmittag den Kulmbacher Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Zwölfjährige Kulmbacherin fordert auf, sich darauf zu besinnen was Weihnachten wirklich ist und wirbt für den Frieden in der Welt. Mit dem Weihnachtsmarkt im Oberhacken geht die Stadt Kulmbach neue Wege. Die Budenstadt, die noch im vergangenen Jahr am Marktplatz stand, hat nicht nur einen neuen Standort, sondern wird lediglich drei Tage dauern, und nicht wie in den vergangenen Jahren mehrere Wochen. Oberbürgermeister Henry Schramm hofft bei der Eröffnung auf viele Gäste aus nah und fern: "Mein erster Eindruck - es ist toll geworden." Einen fetzigen Tanz legten die Nikolausfrauen bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf das historische Pflaster des Oberhackens.  Zwei weitere Basare
Schramm gab bekannt: "Damit man auch wirklich alles bekommt, was zur vorweihnachtlichen Behaglichkeit gehört, finden zeitgleich zwei weitere Märkte mit individuellen Angeboten statt. "Zum einen der 3. Kunsthandwerkermarkt rund um das Burggut in der Waaggasse, zum anderen der ,Adventsmarkt in der Alten Villa' am Schießgraben. Auch das Stadtoberhaupt forderte die vielen Gäste auf, die zur Eröffnung gekommen waren, sich in der Advents- und Weihnachtszeit auf die eigentlichen Werte des Lebens zu besinnen. Die Eröffnung wurde stimmungsvoll vom Musikverein Burghaig umrahmt und Nicki Lang las "Kulmbacher G'schichtla". Einen schwungvollen Auftritt zeigt die beiden Gruppen der 1. Kulmbacher Showtanzgarden mit einem niedlichen Einlage der Winterkinder und den fetzigen Tanz der Nikolausfrauen. Geschenke vom Christkind
Die Jungen und Mädchen erhielten vom Christkind noch kleine Geschenke. Ein Holzschnitzer und auch ein Schmied zeigen ebenso wie am Samstag und Sonntag ihre Handwerkskunst. An den Ständen bieten die Firanten weihnachtliche Dekorationen sowie wie Gefilztes, Keramik oder Holzarbeiten. Auch die Feuerstellen wurden gerne angenommen um sich bei den winterlichen Temperaturen aufzuwärmen. Die anheimelnde Stimmung, das Lichtermeer, der Geruch von Glühwein und frischem Fettgebäck, lies viele Besucher noch gerne in der historischen Altstadt mit den verwinkelten Gässchen verweilen. Programm-Highlights
Samstag: 11 Uhr Blechbläserensemble des MGF-Gymnasiums im Burggut, 17 Uhr Musikverein Kulmbach-Weiher, "Kulmbocher G'schichtla" mit Nicki Lang, Weihnachtliches mit den Buschklopfern.
Sonntag: 13 bis 17 Uhr Freies Fränkisches Bierorchester, ab 17 "Kulmbocher G'schichtla" mit Nicki Lang und Weihnachtliches mit den Buschklopfern.
An allen drei Tagen gibt es die "lebende Krippe" mit zahmen Heidschnucken und Kamerunschafen.
Führungen zum Burgkeller-Stollen mit Verkostung: Samstag um 18 Uhr, am Sonntag um 14 und 17 Uhr.
Der 3. Kunsthandwerkermarkt rund um das Burggut in der Waaggasse bietet Kunst aus Stoff, Holz, Ton, Seife,Wolle, Filz, Wachs, Marmor, Metall, Stein, Kräutern, Nüssen und vielem mehr. Es wird gesponnen, geklöppelt, gedrechselt, geschnitzt. Öffnungszeiten: Samstag10 bis 20 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr.
Selbstgebackenes und Herzhaftes und Kultur gibt es im Café Clatsch.
Der Adventsmarkt an der alten Villa im Schießgraben öffnet am Samstag von 10 bis 19 Uhr, am Sonntag von 3 Uhr bis 18 Uhr. Geboten werden eine Tombola, Lagerfeuer mit Stockbrot und vieles mehr.
Quelle: - Frankenpost vom 26.11.2011 - Fotos: Fölsche |  | |  |