 Maria und Josef im Straußenei"Ausstellung"
Im Badhaus sind wunderschöne Krippen aus aller Welt zu sehen.
Ein Sagenerzähler (Erich Olbrich, links) stattete der Vernissage ebenfalls einen Besuch ab. Mit auf dem Bild Stadträtin Doris Stein und Jürgen Treppner von der Kulturabteilung der Stadt.  Sie sind aufgebaut im Straußenei und im Glassturz, bestehen aus Holz und Ton, sind mit Zinn- oder Hummelfiguren bestückt. Die Krippen, die derzeit im Badhaus zu bestaunen sind. Besondere Raritäten sind eine Streichholzkrippe mit 15 Millimeter großen Körpern aus Argentinien, eine Indiokrippe aus Peru und eine Muschelkrippe von den Philippinen.
Die Schau gibt einen Einblick in die Krippengestaltung in Bolivien und Guatemala, in Lappland, Polen, Österreich und Italien, in Nigeria, Zaire und Togo, auf Madagaskar und auf den Cook-Inseln – und natürlich in Franken. Und selbst für die Kinder gibt es ein Exponat aus Playmobilfiguren.
Bei der Vernissage erläuterte Stadträtin Doris Stein, dass oftmals der heilige Franz von Assisi als „Vater der Krippe“ genannt werde, da er im Jahr 1223 zur Christmette in einer Höhle eine Futterkrippe aufgebaut habe. Ihre Blütezeit erlebten die Krippen während des Barock. Steins Dank galt Pfarrer Georg Ochsenkühn und den Privatpersonen, die Krippen für die Exposition zur Verfügung stellten.
Ein Sagenerzähler (Erich Olbrich) wusste danach mit einer interessanten Erzählung aufzuwarten. Geöffnet ist die Ausstellung bis 10. Januar am Donnerstag und Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Am 24., 25. und am 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Badhaus geschlossen.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 19.12.2009 - Foto: ru |