 Nach dem Zwickeln einen zwitschernBüttner und Bierfreunde überzeugen sich von der Qualität des Frankenbiers aus dem Brauereimuseum.
Sie probierten das erste Frankenbier frisch aus dem Lagertank (von links): Achim Schneider, Horst Lindner, Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler, Braumeister Robert Bosert, Steffen Meyer, OB Henry Schramm und Brauereivorstand Hans P. van Zon.  Süßlich, malzig, süffig: Das Frankenbier des Brauereimuseums hat seine erste Bewährungsprobe bestanden: Von den Büttnern über den Bezirkstagspräsidenten und den Bürgermeister bis hin zu den Brauern waren sich beim "Zwickeln" dieses eigens für den Tag der Franken eingebrauten Biers alle einig: Der Gerstensaft, gebraut nach einem mehr als hundert Jahre alten Rezept ist mehr als gelungen.
Das Brauereimuseum in Kulmbach hat sich inzwischen einen Namen als Braustätte für zwar kleine, aber feine Kontingente von ganz besonderen Bieren geschaffen. Klar, dass Braumeister Robert Bosert sofort auf die Idee der Kulmbacher Büttner einging, dass für den Tag der Franken auch ein ganz spezielles Bier aus Franken her muss.
Jetzt ist der Gerstensaft fertig. Beim "Zwickeln" überzeugte sich am Montag Berzirkstagspräsident Dr. Günther Denzler vom Geschmack des Frankenbiers: "Nicht zu herb, nicht zu süß! Es schmeckt nachhaltig und vollmundig. Der feine Geschmack bleibt auf der Zunge." Denzler schmeckte das Bier ebenso wie Oberbürgermeister Henry Schramm: "Ein süffiges, leicht nach Rauch schmeckendes Bier, das Braumeister Bosert nach einem alten Rezept wieder hervorragend hingekriegt hat. Das schmeckt nach einem zweiten Glas."
16 Hektoliter gibt es von diesem einmaligen Bier, das Freunde des Gerstensaftes am Freitag, 2. Juli, im Mönchhof Biergarten und dann während des Festwochenendes am Samstag und Sonntag im Kultureck sowie auf dem Handwerkermarkt in der Innenstadt verkosten dürfen. Wer am Freitag schnell ist: 60 Liter Freibier warten ab 19 Uhr auf die ersten Besucher im Biergarten. Ein dunkles Lagerbier
Ein dunkles Export Lagerbier ist es geworden. Als schwer und vollmundig wird es in der Rezeptur beschrieben. 12,3 Prozent Stammwürze hat das Bier und einen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent. Schmecken ließen es sich auch die Büttner, die sich gerne in die Kette derer einreihten, denen der Braumeister ein Glas reichte. Das Frankenbier aus dem Museum hat übrigens auch den Fernsehsender SAT 1 angelockt, der sich das "Zwickeln" nicht entgehen ließ.
Quelle: - Frankenpost vom 30.06.2010 |