Den Besuchern in der Dr.-Erich-Stammberger-Halle wurde beim Kulmbacher Abend zum Tag der Heimat ein abwechslungsreiches Programm für Auge und Ohr geboten.
Die Jagdhornbläser aus Kronach eröffneten den Kulmbacher Abend zum Tag der Heimat äußerst stimmungsvoll.
Schon zum dritten Mal wurde mit einem Kulmbacher Abend in der Dr.-Erich-Stammberger-Halle der Tag der Heimat gefeiert. „Wir bauen gemeinsam am Hause Europa, jeder Einzelne ist wichtig“, sagte Oberbürgermeister Henry Schramm, und: „Bewahret nicht die Asche, sondern gebt das Feuer weiter.“ Der OB machte den Menschen Mut, sich zur Heimat zu bekennen und Heimatliebe zu leben. „Heimat ist dort, wo man sich als Mensch angenommen fühlt, wo man sich wohl fühlt.“
Und damit sprach Schramm der Moderatorin Brigitte Murrmann, der Vorsitzenden des Arbeitskreises Kulmbacher Heimatvereine, aus dem Herzen. Denn der Bunte Abend beschränkte sich nicht auf fränkisches Kulturgut, auch türkische Jungen zeigten Tänze.
Die Jugend zeigte fetzigen Rock’n’Roll.
Zünftig eröffneten die Jagdhornbläser aus Kronach den Kulmbacher Abend. Die Stadtkapelle unter der Leitung von Thomas Besand begeisterte die Zuhörer mit dem Frankenliedmarsch und weiteren schmissigen Stücken. Pfarrer Klaus Kuhrau steuerte Kurzgeschichten zum Gelingen des Abends bei. Tanzeinlagen, die sich sehen lassen konnten, boten die Rock’n’ Roll-Gruppe und die prächtige Rokokoformation des Vereins Tanzsport Kulmbach.
Richtig kulmbacherisch gingen die Waldfreunde-Musikanten zu Werke. Und auch der Gesangverein Ziegelhütten zeigte sich von seiner besten Seite. Die Gebrüder Frankenberger sorgten mit Gedichten mit Gesangseinlagen für gute Stimmung.
Nach dem Auftritt des Akkordeonorchesters´klang der Kulmbacher Abend mit dem von Landrat Klaus Peter Söllner für alle Chöre des Landkreises gestifteten Lied „Wahre Freundschaft kann nicht wanken“ aus. Und alle sangen kräftig mit.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 21.09.2009 - Fotos: so