 „Festung Europa“ heißt das preisgekrönte Kunstwerk von Peter Schmidt aus Asperg (rechts). Es thematisiert die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeeraum.  Erstmals verliehen wurde gestern der Fränkische Kunstpreis, der unter dem Motto „Fremde – Freunde“ stand. Peter Schmidt aus Asperg (Kreis Ludwigsburg) fand mit seinem Kunstwerk „Festung Europa“ den meisten Anklang bei der Jury.Der Mühe Lohn: Er erhielt den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis. KunsthistorikerDr.Harald Tesan würdigte das preisgekrönte Exponat als „ein düsteres Zwischending aus romantischer Ritterburg und futuristischem Konzentrationslager, das den Modellbau zur Kunst erhebt.“ Der Preisträger thematisiere in seinem Werk die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeerraum. Trockeneisnebel symbolisiere dabei das Meer, das als unheilbringend dargestellt wird.
Der zweite Preis in Höhe von 1000 Euro ging an die Forchheimer Malerin Gerda Poiger, mit dem dritten Preis (jeweils 500 Euro) wurden der Maler Professor Henri Deparade aus Dresden und der Fotograf Bernd Telle aus Nürnberg bedacht. Über Anerkennungspreise freuten sich: Georg Behninger, Claudia Endres, Manfred Hürlimann, Pia Morgenthum, Christine Nikol (alle Nürnberg) und Klaus Winkelmann (Wendelstein).
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 05.07.2010 - Foto: Stephan Stöckel |  | |  |