 Ruderblatt als Zeichen der FreundschaftAbordnung der „Kulmbach“ zu Besuch im Rathaus.Ein Ruderblatt mit allen auf der „Kulmbach“ vertretenen Dienstgradabzeichen überreichte Kapitänleutnant Daniel Prenzel bei seinem Antrittsbesuch an Oberbürgermeister Henry Schramm, der die Abordnung des Patenbootes ins Kulmbacher Rathaus eingeladen hatte.  „Partner- und Patenschaften sind mir persönlich sehr wichtig“, betonte OB Schramm, der bei dem Empfang auch Vertreter des Stadtrates, der Marinekameradschaft Kulmbach und der Kulmbacher Brauerei begrüßte. Sein Ziel sei es, in jedem Jahr eine der insgesamt sieben Kulmbacher Verbindungen zu intensivieren.
Neben seinem Dank für die gute Betreuung der Kulmbacher Abordnung im vergangenen Jahr beim Besuch in Kiel lobte Schramm die die engagierte Arbeit der Bundesmarine, die sich auch bei internationalen Brennpunkten für Frieden und Sicherheit weltweit einsetze. Sein Dank galt dem Patenboot ebenso für das besondere Engagement im sozialen Bereich. Seit vielen Jahren halte die Besatzung den Kontakt zum Rehbergheim aufrecht und unterstütze die Schwächsten in der Gesellschaft.
„Die Patenschaft lebt von Menschen, die sie tragen“, hob Schramm das Engagement der Kulmbacher Marinekameradschaft unter ihrem Vorsitzenden Klaus Baudisch hervor. Die MK sei ein festes Verbindungselement zum Patenboot und dank persönlicher Freundschaften stets über die neuesten Entwicklungen bestens informiert.
Kommandant Daniel Prenzel freute sich über den Besuch und die herzliche Aufnahme in Kulmbach, nachdem sein Antrittsbesuch im letzten Jahr aus terminlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. „Wir haben in Kulmbach Freunde gefunden“, betonte der „KaLeu“ und sprach OB Schramm seinen Dank für die Unterstützung und das interessante Programm aus. Schon bei der Verleihung des Wirtschaftspreises habe er viele Kontakte knüpfen und prominente Persönlichkeiten kennenlernen können, auch bei weiteren Gelegenheiten wie dem Faschingsumzug in Stadtsteinach seien die Matrosen herzlich empfangen worden. Die Spendenübergabe im Rehbergheim bezeichnete er als „sehr angenehme Verpflichtung“, wozu auch die relativ einfache Art der Finanzierung nach einem internen Strichlistensystem für Verfehlungen beitragen würde.
„Er hat immer ein offenes Ohr für uns“, dankte Klaus Baudisch von der Marinekameradschaft OB Schramm herzlich für die Unterstützung. Auch an Brauereivorstand Markus Stodden richtete er Worte des Dankes für das großzügige Engagement. In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen wünschte er der Besatzung der „Kulmbach“ allzeit eine gute und sichere Fahrt.
- Pressemeldung der Stadt Kulmbach vom 25.02.2009 |