
Die Plassenburg, das Wahrzeichen der Stadt Kulmbach, erbaut im 12. Jahrhundert von den Herzögen von Andechs-Meranien.

Das Rathaus mit seiner Rokokofassade mit den Symbolfiguren Weisheit, Gerechtigkeit und dem alten Stadtwappen.

Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1398, wurde bis zum 19. Jh. als öffentliche Badestube genutzt.

Als Teil der Stadtmauer gehört der Weisse Turm noch zur mittelalterlichen Stadtbefestigung des frühen 14. Jahrhunderts.

Auch der Rote Turm ist Teil der Stadtbefestigung des 13. Jahrhunderts. In diesem fünfgeschossigen Turm – das oberste Geschoss in Fachwerkbau – befand sich die Wohnung des Stadtpfeifers.

Dort, wo im Mittelalter die Kapelle des Elisabethenhospitals stand, errichtete der Baumeister Johann Georg Hoffmann 1783/39 die evangelische Spitalkirche Heilig Geist.

Die spätgotische Kirche St. Petri erhebt sich weithin sichtbar auf einem Felsplateau im östlichen Teil der Stadt.
1439 wurde die spätgotische Hallenkirche wieder aufgebaut.

Das wohlhabende Zisterzienserkloster Langheim bei Lichtenfels beschloss Ende des Jahrhunderts in Kulmbach einen Amtshof zur Verwaltung ihrer Güter zu errichten und beauftragte den Barockarchitekten Johann Leonard Dientzenhofer mit der Planung.

Durch die Arkaden des schlichten spätbarocken Prinzessinhauses gelangt man über den Schießgraben, einem Teil der alten Stadtbefestigung, zum Schlösslein.

Über die Langgasse, eine ehemalige alte Fernhandelsstraße mit Häusern aus dem 17. und 18. Jh. gelangt man zum Holzmarkt. Der alte dreieckige Straßenmarkt aus dem 17./18. Jh. wird vom Zinsfelder Brunnen geschmückt.

Der Marktplatz wurde im 13. Jh. nach der Stadterweiterung als fränkische Recheckanlage angelegt. Heute herrscht hier reges Treiben. Marktstände, Cafés und Geschäfte und der zweimal wöchentlich stattfindende Bauernmarkt beleben den Platz.

Der Rehturm – wurde namentlich erstmals im Jahre 1498 erwähnt. Eingegliedert in ein zusammenhängendes System von Wachtürmen, hatte der Rehturm einst die Aufgabe, durch leuchtende Signalfeuer die Bewohner der Plassenburg und der Stadt Kulmbach vor drohenden Gefahren zu warnen.