Ein Kulmbacher gehörte zu den besten Ausstellern der 22. internationalen Börse.
Die besten Zinnfigurenkünstler der Welt mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft der Freunde und Sammler kulturhistorischer Zinnfiguren, Dr. Wolfgang Weiß (links). Von rechts: Sarah Baron (8) aus dem Saarland, Julio Cabos aus Spanien und Nadja Hubbe (10) aus Göppingen.
Mit einem Riesenrummel ist gestern die 22. Internationale Zinnfigurenbörse zu Ende gegangen. Am letzten Tag wurden die schönsten Figuren und Dioramen gekürt.
„Ich bin beeindruckt. Wir haben mit 473 Exponaten aus 14 Nationen noch einmal 15 Prozent mehr als im famosen Vorjahr“, freute sich der Präsident der Deutschen Gesellschaft der Freunde und Sammler kulturhistorischer Zinnfiguren, Dr. Wolfgang Weiß. Die Qualität der Arbeiten aus aller Welt war exzellent wie noch nie.
Manche Ideen der Zinnfigurensammler aus aller Welt sind echte Hingucker und – im wahrsten Sinne des Wortes – leuchtende Beispiele.
Die Preise für die besten Ausstellungsstücke heimsten gleich zwei Spanier ein: Julio Cabos machte mit seiner vollplastischen Figur „The Trophy“ das Rennen, Mario Ocana mit seinem beleuchteten Diorama „Übergabe von Breda“. Bei den Flachfiguren siegte Julia Federova mit ihrer Interpretation von Jane Seymour. Insgesamt konnten 53 Goldemaillen für hervorragende Arbeiten vergeben werden.
Die jüngste Künstlerin war Sarah Baron. Sie ist erst acht Jahre alt und kommt aus dem Saarland. Ebenfalls mit Gold im Bereich vollplastische Figuren ausgezeichnet, wurde Nadja Hubbe, zehn Jahre alt, aus Göppingen.
Besonders freute sich Dr. Weiß, dass mit Stefan Wachter auch ein Kulmbacher an den Start gegangen war. Er überzeugte die Jury mit seiner brillanten Bemalung eines karthagischen Kriegselefanten – und heimste eine Silbermedaille ein. Damit ist Wachter in die Weltelite aufgestiegen.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 10.08.2009 - Foto: so