 Verkaufsoffener Sonntag: „Nicht gut, sondern sehr gut“"Bilanz"
Handel und Gastronomie in Kulmbach sind vollauf zufrieden: „Wir hatten richtig Frequenz in der Stadt.“
Trotz des durchwachsenen Wetters am verkaufsoffenen Sonntag sind jede Menge Leute in der Innenstadt auf den Beinen gewesen – die Händler und Gastronomen hat’s gefreut.  Wen man von den Kulmbacher Händlern oder Gastronomen auch fragte – alle waren vollauf zufrieden mit dem Verlauf des verkaufsoffenen Sonntags. „Es war nicht gut, sondern sehr gut“, betonte Andi Schulze, „das haben mir auch andere Kollegen versichert.“ Das durchwachsene Wetter hat die Kunden nicht abgeschreckt – im Gegenteil. Sie kauften tüchtig ein, dass die Umsätze stimmten.
„Schade, dass es geregnet hat, aber es waren trotzdem viele Leute unterwegs, vor allem in der Fußgängerzone und auf dem Zentralparkplatz mit dem Automarkt“, meinte Uwe Windisch (Optik und Hörgeräte), Vorsitzender des Vereins „Unser Kulmbach“. Und seine Stellvertreterin Franziska Hanke (ModeRudel) ergänzte: „Auch mit den Umsätzen waren wir zufrieden.“
Adi Dörnhöfer (Haushaltswaren) war überrascht vom Andrang: „Ich hatte gedacht, dass der Tag nach dem 1. Mai nicht angenommen wird.“ Allerdings habe er den Termine wegen der Verkäuferinnen als unglücklich empfunden, „weil sie auch mal zwei Tage hintereinander frei gehabt hätten.“ Roter Renner: Bei so einer italienischen Luxuskarosse der Marke Ferrari bleibt man gerne stehen und schaut genauer hin.  „Die Händler brauchen solche Sonderevents wie wie verkaufsoffene Sonntage oder Mitternachtsshopping“, stellte Andi Schulze (Katz & Katz, s. oliver und CBR) fest: „Die Kunden wollen das, dann geben sie Geld aus.“
Im „Fritz“-Einkaufszentrum, so Centermanager André Wagner, gab es zeitweise fast kein Durchkommen, zum Teil bildeten sich Schlangen an den Kassen: „Das regnerische Wetter kam uns natürlich zugute.“ Die Geschäfte seien mit den Umsätzen sehr zufrieden.
Nach dem Einkauf traf man sich in den Gastwirtschaften und Cafés. „Bei uns war alles voll“, sagte Robert Weichart („Bierhäusla“ und „roberts“). Günther Geuther („Alte Feuerwache“) erklärte: „Wir hatten richtig Frequenz in der Stadt. Davon profitiert dann jeder.“ Nach seiner Ansicht sollte auch die Autoausstellung beibehalten werden.
Uwe Angermann, kaufmännischer Leiter des Kulmbacher Tourismus & Veranstaltungsbetriebs, freute sich über die positive Resonanz. Er kündigte an, dass die Stadt über einen weiteren Termin im September nachdenke, gekoppelt mit einer Veranstaltung zum Doppeljubiläum 975 Jahre Stadt und 875 Jahre Burg.
Quelle: - Bayerische Rundschau vom 04.05.2010 - Fotos: Rainer Unger |  | |  |