Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres

Waschfrau und Bader, Färber und Schmied

Historischer Handwerkermarkt beim Tag der Franken.

Eine Reise zurück ins Mittelalter bietet der Historische Handwerkermarkt beim Tag der Franken in der Altstadt von Kulmbach. Am 3. und 4. Juli präsentieren über 40 Händler, Künstler und Darsteller im Oberhacken ein buntes Treiben aus traditionellem Handwerk, mittelalterlichen Verköstigungen und Musik.

„Der historische Handwerkermarkt entführt die Besucher des Tags der Franken ins Mittelalter. Das ist eine spannende Reise für Groß und Klein!“, freut sich der Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler auf die Veranstaltung der Stadt Kulmbach.

„Die Stadt Kulmbach ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, die im Oberhacken mit seinen Orginalschauplätzen erlebbar wird“, so Oberbürgermeister Henry Schramm.

Schwert und Dolch


Historische Handwerker, wie zum Beispiel ein Färber, ein Schmied und ein Steinmetz geben Einblicke in traditionelle Handwerkstechniken.

Ritter mit Schwert und Dolch lassen für einen kurzen Moment die rauen Sitten des Mittelalters wieder aufleben.

Ein paar Schritte weiter gibt es einen Eindruck vom Badeleben im Mittelalter, einschließlich der medizinischen Versorgung durch den Bader.

Zwischen den historischen Verkaufsständen und Buden tauschen die Waschfrauen aus Katschenreuth die wichtigsten Neuigkeiten aus. Lagerleben hautnah gibt es im Schießgraben: Hier stellt die Gruppe Baieruther Katzbalgerey die Belagerung Kulmbachs im Jahr 1553 nach.

Interessierte können beim Historischen Handwerkermarkt auch selbst Hand anlegen: zum Beispiel beim Kerzenziehen, Bogenschießen, Spinnen und Papierschöpfen. Zudem bietet der Markt Gelegenheit zu interessanten Gesprächen mit Mittelalterfachleuten.

Wer nicht gerne in die Vergangenheit reist, sondern lieber an morgen denkt, der kann sich von einer Handoder Kartenleserin die Zukunft voraussagen lassen.

Um das leibliche Wohl kümmern sich Händler mit frisch gebackenen Kiechla, Brot, Dinkelfladen sowie mit Wein, Museumsbier, Met, Fisch und anderen Leckereien.

Quelle:
- Nordbayerischer Kurier vom 15.06.2010

www.nordbayerischer-kurier.de
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