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Weniger Arbeitslose

"Bilanz"

In der Region Kulmbach ist die Quote im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 auf 5,5 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 82 Jobs mehr angeboten.


Arbeitslosenzahlen August 2010

Die Geschäftsstelle Kulmbach hat im August den geringsten Anstieg im Agenturbezirk Bayreuth verzeichnet.

Die Zahl der Arbeitslosen stieg demnach um 59 auf 2228, das sind 253 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozent. Insgesamt wurden 682 Neumeldungen vermerkt, das sind 48 mehr als im Juli. Dem gegenüber beendeten 614 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 265 von ihnen wurden erwerbstätig. Vor allem im handwerklichen Bereich sowie in der Gastronomie wurden in der Region Kulmbach Mitarbeiter gesucht. Insgesamt standen 225 Stellenangebote zur Verfügung. Das waren 36 weniger als noch im Vormonat, aber 82 mehr als im Vorjahr.

Jahreszeitlich bedingt stieg laut Agentur für Arbeit Bayreuth im August die Arbeitslosigkeit in der Region an. „Aufgrund des Schul- und Ausbildungsendes drängten verstärkt junge Menschen auf den Arbeitsmarkt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Agenturbezirk Bayreuth um 336 auf 7228 Personen. Im Vergleich zum Jahr 2009 bedeutet dies einen Rückgang um 719 oder neun Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,3 auf 5,4 Prozent – und lag damit 0,5 Prozent unterm Vorjahreswert.

Der Anstieg ist laut Brigitte Glos, Leiterin der Arbeitsagentur Bayreuth, in rund 300 Fällen der „kurzen Sucharbeitslosigkeit“ begründet – für diese Frauen und Männerwird die Arbeitslosigkeit in zwei Monaten beendet sein. „Zum Teil steht das Ende bereits jetzt schon fest.“ Neu oder erneut arbeitslos meldeten sich im vergangenen Monat 2488 Menschen. Insgesamt 2148 Männer und Frauen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, 905 nahmen eine Beschäftigung auf. Das Angebot an freien Arbeitsstellen erhöhte sich im August um neun auf 973 – das sind 202 mehr als noch 2009. Unter anderem die Festspielzeit sorgte dafür, dass die Arbeitgeber in der Region mehr Personal suchten. Freie Stellen gab es im Hotel- und Gaststättenbereich, im Gesundheitswesen oder in Call-Centern. Seit Oktober 2009 wurden 1707 Ausbildungsstellenngemeldet, 194 mehr als im Vorjahr. Vor allem im Verkauf der Lebensmittelbranche sowie in der Gastronomie werden Nachwuchskräfte gesucht.

Quelle:
- Bayerische Rundschau vom 01.09.2010

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