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Wertschöpfende Produktionslogistik – die Zukunft der oberfränkischen Wirtschaft mitgestalten

Erste Vorstudien bei der Fa. Pending

Erste Vorstudien bei der Fa. Pending (Von rechts: Ingo Müller-Meuche; IBZ-Engineering GmbH, Reinhold Kellner; Pending System GmbH & Co.KG).

Mit einem interessanten Forschungsprojekt wollen die Universität Bayreuth und die dort angesiedelte Fraunhofer-Projektgruppe „Prozessinnovation“ kleine und mittlere Unternehmen unterstützen.

Alle produzierenden Unternehmen Oberfrankens werden in den nächsten Tagen vom Team um Professor Rolf Steinhilper (Universität Bayreuth, Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik & Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation) sowie den beteiligten Projektpartnern P3 Ingenieurgesellschaft und IBZ Engineering eingeladen, an einem Projekt mit dem Titel „Wertschöpfende Produktionslogistik für Oberfranken“, mitzuwirken. Im Rahmen des Projektes werden rund 3.500 kleine und mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handwerk schriftlich angesprochen.

Das Ziel dieses Projektes ist die Wertschöpfung in den oberfränkischen Unternehmen durch Optimierung ihrer innerbetrieblichen Logistikabläufe nachhaltig zu steigern. Mit Hilfe eines Erhebungsbogens wird der aktuelle Stand der Produktionslogistik oberfränkischer Unternehmen erfasst und von den Experten ausgewertet.

das Projektteam des Forschungsprojektes

Das Projektteam des Forschungsprojektes (von links: Oliver Oechsle, Patrick Bode, Ingo Müller-Meuche, Thomas Koller, Frank Steinbach, Daniel C.F. Köhler, Matthias Henfling, Thomas Reisenweber, Professor Dr.-Ing. Rolf Steinhilper, Ruth Vollmar, Dr. Michael Rübartsch, Gerfried Schieberle, Dr. Petra Beermann, Dr. Hans Schultes, Dirk Jakob, Christian Wedlich).

Von der Teilnahme an der Erhebung profitieren die Unternehmen in mehrfacher Hinsicht:

  1. Die Unternehmen erhalten eine kostenfreie und individuelle Potentialanalyse und Benchmark auf Basis ihrer Daten. Diese beschreibt den Status Quo ihrer Produktionslogistik im Vergleich zu anderen Unternehmen und gibt Anhaltspunkte für Optimierungspotentiale und Trends.
  2. Aufbauend auf dem Status Quo der Produktionslogistik werden Maßnahmen und Erfolgsfaktoren abgeleitet, die zur Optimierung der Produktionslogistik beitragen und an den Belangen der teilnehmenden Unternehmen ausgerichtet sind (z. B. praxisgerechte Leitfäden und umsetzbare Handlungsempfehlungen).
  3. Von den teilnehmenden Unternehmen werden 20 für Fallstudien mit Intensivberatung ausgewählt, in denen das Projektteam vor Ort die Produktionslogistik im Detail analysiert und in Workshops individuelle Optimierungskonzepte erarbeitet.
  4. Nach Projektabschluss erhalten alle an der Erhebung teilnehmenden Unternehmen einen ausführlichen Managementbericht mit Analysen, Methoden und praxistauglichen Leitfäden kostenfrei zugesandt.


Unternehmer und Interessierte können sich jederzeit online unter www.wplog.uni-bayreuth.de informieren. Hier besteht auch die Möglichkeit den Erhebungsbogen online auszufüllen.


Quelle: Presseservice
vom 19.02.2010