Feuerwehr zeigt gelebte Tatkraft: Eindrucksvoller Einblick für den Kulmbacher Stadtrat – Informationen über Fortschritte beim Feuerwehrkonzept
Wie leistungsfähig ist die Feuerwehr Kulmbach, welche Herausforderungen stehen in den kommenden Jahren an und welche räumlichen Voraussetzungen braucht sie für ihre wichtige Aufgabe? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack, die Mitglieder des neuen Stadtrats und die Ortssprecher bei ihrem Besuch des Feuerwehrzentrums in der E.-C.-Baumann-Straße.
Wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist, wurde während des Termins ganz unmittelbar deutlich: Mitten in der Veranstaltung ging eine Alarmierung ein. Ohne zu zögern, ließen die Feuerwehrkameraden alles stehen und liegen, machten sich einsatzbereit und eilten zum Einsatzort in der Dobrachstraße. Dort hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Für die Feuerwehr handelte es sich um einen Standardeinsatz – für die anwesenden Stadtratsmitglieder war es jedoch ein eindrucksvoller Einblick in die gelebte Einsatzbereitschaft und Tatkraft der Ehrenamtlichen. Innerhalb kürzester Zeit wurde deutlich, wie selbstverständlich die Feuerwehrleute ihre Freizeit in den Dienst der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger stellen.
Der Besuch bot Gelegenheit, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, ihre vielfältigen Aufgaben und die laufenden sowie geplanten Entwicklungen aus nächster Nähe kennenzulernen. Gemeinsam mit Verwaltungsrat Andy Tasler, Kommandant Heinrich Poperl und zahlreichen Feuerwehrkameraden tauschten sich die Teilnehmer über die aktuelle Situation und die Zukunft der Feuerwehr Kulmbach und ihrer Stadtteilfeuerwehren aus.
Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack betonte die Bedeutung des Austauschs: „Unsere Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Kulmbach. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns ein umfassendes Bild von ihren Aufgaben, ihrer Ausstattung und ihren räumlichen Anforderungen machen.“ Das Feuerwehrkonzept komme voran. Die neue Fahrzeughalle, die aktuell auf dem Gelände des Feuerwehrzentrums entsteht, ist dabei ein großer Mehrwert für die Stadt Kulmbach und den gesamten Landkreis. „Wir müssen die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit unsere Feuerwehr auch künftig bestmöglich für ihre anspruchsvollen Aufgaben gerüstet ist“, sagte der Oberbürgermeister.
Kommandant Heinrich Poperl stellte die Feuerwehr Kulmbach im Detail vor. Bei der anschließenden Besichtigung erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die technische Ausstattung und die Infrastruktur des Feuerwehrzentrums. Neben dem modernen Fuhrpark, zu dem unter anderem eine neue Drehleiter gehört, wurden auch die Werkstätten, die erneuerte Schlauchwaschanlage, die Sozialräume sowie die neu eingerichteten Büros im Dachgeschoss vorgestellt.
Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Anforderungen an die Feuerwehr sind und wie wichtig eine zeitgemäße Ausstattung sowie ausreichend Platz für Fahrzeuge, Technik und Personal sind.
Der Neubau der Fahrzeughalle liegt gut im Zeitplan. Die Betonarbeiten sind abgeschlossen, im November sollen die Wände errichtet werden, anschließend folgt das Dach. Mit der neuen Halle entstehen fünf zusätzliche Stellplätze, wodurch die räumlichen Möglichkeiten des Feuerwehrzentrums deutlich erweitert werden.
Der zusätzliche Platzbedarf ergibt sich auch aus den steigenden Anforderungen an die Feuerwehr. Wie Kommandant Poperl erläuterte, verzeichnete die Feuerwehr Kulmbach im Jahr 2025 rechnerisch etwa einen Einsatz pro Tag. Die Einsatzzahlen steigen und verdeutlichen damit die hohe Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehrinfrastruktur.
Neben den technischen und baulichen Themen stand auch das Engagement der Feuerwehrleute im Mittelpunkt. Sämtliche aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr leisten ihren Dienst ehrenamtlich und investieren dafür einen erheblichen Teil ihrer Freizeit. Die spontane Alarmierung während des Besuchs machte dieses Engagement für die Vertreter der Kommunalpolitik besonders anschaulich: Wenn Hilfe gebraucht wird, zählt jede Minute – und die Kameradinnen und Kameraden sind zur Stelle.
Die abschließende Gesprächsrunde bot Gelegenheit, offene Fragen zu klären und sich mit den Verantwortlichen über die künftigen Herausforderungen auszutauschen. Der Besuch unterstrich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Feuerwehr, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik ist, um fundierte Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung treffen zu können.
Quelle: Pressestelle der Stadt Kulmbach
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