Willkommen in Kulmbach - Die Markgrafenstadt mit Flair & der heimlichen Hauptstadt des Bieres
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Main-Campus Kulmbach – Uni-Spitze und Kultusministerium besichtigen mögliche Standorte im Stadtgebiet

Der Kabinettsbeschluss für den Uni-Campus in Kulmbach ist gerade mal zwei Wochen alt und schon laufen die Arbeiten zur Umsetzung auf Hochtouren. Jetzt haben sich der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, und sein Kanzler Dr. Markus Zanner zusammen mit dem zuständigen Ministerialrat des Kultusministeriums, Julian Mangels, von OB Henry Schramm einen Überblick über die möglichen Standorte in Kulmbach geben lassen. Ebenfalls bereits mit dabei: Prof. Dr. Stephan Clemens. Er soll die neue Fakultät am Standort Kulmbach inhaltlich aufbauen. Am Ende der Besichtigungstour zogen alle Beteiligten ein erstes positives Fazit.

Blick von der Spinnerei aufs Güterbahnhofsgelände: v.l.n.r.: Julian Mangels, Kultusministerium, Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible, OB Henry Schramm, Uni-Kanzler Dr. Markus Zanner, Prof. Dr. Stephan Clemens
Blick von der Spinnerei aufs Güterbahnhofsgelände: v.l.n.r.: Julian Mangels, Kultusministerium, Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible, OB Henry Schramm, Uni-Kanzler Dr. Markus Zanner, Prof. Dr. Stephan Clemens
Auch ein möglicher Standort: Das Kaufplatzareal am Weißen Main v.l.n.r.: Julian Mangels, Kultusministerium, Uni-Kanzler Dr. Markus Zanner, Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible, Prof. Dr. Stephan Clemens, OB Henry Schramm, Simon Ries
Auch ein möglicher Standort: Das Kaufplatzareal am Weißen Main
v.l.n.r.: Julian Mangels, Kultusministerium, Uni-Kanzler Dr. Markus Zanner, Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible, Prof. Dr. Stephan Clemens, OB Henry Schramm, Simon Ries


„Die Entscheidung des Kabinetts für den Campus Kulmbach ist eine Riesenchance. Jetzt müssen wir in der Umsetzung auch die sich bietenden Möglichkeiten nutzen. Dazu gehört, den Campus so nahe wie möglich ans Zentrum heran zu setzen. Denn so wird Kulmbach belebt und die Innenstadt kann profitieren", so OB Henry Schramm.

Unter dem Arbeitstitel „Main-Campus Kulmbach - Studieren im Zentrum am Ufer des Mains" hatte die Stadtverwaltung sechs potentielle Standorte im Innenstadtbereich definiert und in einem Gesamtkonzept zusammengefasst, darunter u.a. Flächen neben dem Max-Rubner-Institut, das Güterbahnhofsgelände, das Kaufplatzareal, der Schwedensteg und ggf. Flächen im Umfeld des Mönchshofs.

Der Main könnte außerdem eine emotionale Klammer zwischen dem Uni-Hauptsitz in Bayreuth und der neuen Fakultät in Kulmbach sein: "Der Rote Main fließt durch Bayreuth, der Weiße Main durch Kulmbach, vor den Toren Kulmbachs vereinigen sich die beiden Quellflüsse zum eigentlichen Main. Eine schöne Verbindung zwischen den beiden dann existierenden Uni-Standorten", so Simon Ries bei der Vorstellung des Konzeptes.

Ein Ansatz, der von der Uni-Spitze positiv aufgenommen wurde. Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible: „Die Idee vom Main-Campus Kulmbach und die Geschichte dazu gefallen uns sehr gut. Zentrumsnahe Flächen, die mit Bus und Bahn gut zu erreichen sind, dazu eine gewisse Aufenthaltsqualität in Verbindung mit dem Main - das wollen wir jetzt schnell konkretisieren."

Die Stadt wird jetzt laut OB Schramm die nächsten Schritte schnellstmöglich einleiten: „Wir schaffen planungsrechtliche Voraussetzungen und haben - bei den Flächen, die nicht im Besitz der Stadt sind - Gespräche mit den Grundstückseigentümern aufgenommen." Schon bald will man dann gemeinsam mit der Universität Bayreuth die Bestandsaufnahme abschließen und die Standortfrage klären.

Auch die Universität gibt richtig Gas. Kanzler Dr. Markus Zanner: "Wir wollen das in Grundzügen bereits stehende Konzept jetzt schnellstmöglich konkretisieren, unterfüttern und mit Leben erfüllen. Mit Prof. Dr. Stephan Clemens haben wir einen echten Experten, der uns hier enorm weiterhelfen kann. Die Arbeit geht jetzt nicht los, im Prinzip stecken wir schon mittendrin."

Der nächste Schritt ist nun die Gründung eines Aufbaustabs für den Campus Kulmbach an der Uni Bayreuth mit Unterstützung des Ministeriums und der Stadt Kulmbach.


Quelle:
- Presseservice vom 0607.2017