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Takako Matsukawa präsentiert japanische Kunst im Badhaus

Mit der Einzelausstellung der freischaffenden Künstlerin Takako Matsukawa weht bald ein fernöstlicher Wind durch die Galerie im städtischen Badhaus. Die gebürtige Japanerin, die in Paris und Wien an der Kunstakademie studiert hat und jetzt in Wien lebt, präsentiert japanische Kunst – Arbeiten auf Japanpapier (Washi).


Viele Motive der Künstlerin entstammen der Natur. Diese werden von Takako Matsukawa beispielsweise in einer Reihe rhythmisch angeordneter sich wiegender Stäbchen abstrahiert und codiert, die gleichsam auf den transparenten Unterlagen des Gemäldes tanzen. Weitere Motive finden sich in der japanischen Märchenwelt.
Die Künstlerin strebt nach Einfachheit, sie verlässt die Idee einer Malerei als Objekt und benutzt die Malerei vielmehr als einen individuellen Ausdruck der Seele.
Das Bild wird in ein Symbol, ein Medium umgeformt, wodurch uns der Inhalt des Geistes und ein neuer Bereich der Wahrhaftigkeit offenbart wird.
Die Arbeiten entstanden auf handgeschöpften japanischen Papier, Washi genannt, das auf traditionelle handwerkliche Art aus Rinde des Maulbeerenbaumes hergestellt wird. Die Ausstellung gibt ebenfalls einen Einblick in diese alte Technik.
Die Ausstellung wird am 18.07.2018 um 18 Uhr im Kulmbacher Badhaus, Oberhacken 1, eröffnet. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Gruppe „Alleweyl" auf historischen Instrumenten. Es werden japanischer Reiswein (Saka) und kleine Snacks gereicht. Selbstverständlich gibt es auch alkoholfreie Getränke.

Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Badhauses von Freitag bis Sonntag jeweils 13 bis 17 Uhr bis einschließlich 02.09.2018 zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Quelle:
- Presseservice vom 10.07.2018