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Die große Welt der Kleinen:
Spielzeugfiguren aus vier Jahrzehnten

Die „Große Welt der Kleinen“ lautet der Titel der Ausstellung im Deutschen Zinnfigurenmuseum auf der Plassenburg. Gezeigt werden Überraschungsei-Figuren und weitere Spielzeugfiguren aus vier Jahrzehnten.


Es gibt wohl kaum einen, der sie nicht kennt, und angeblich verbergen sie sich in jedem 7. Ei. Ob Schlumpf, Schildkröte, Krokodil, das berühmte Hippo oder „Herr der Ringe" - es gibt wohl kaum ein Kinderzimmer, in dem man keines der kleinen Plastikfigürchen finden könnte. Doch die Ü-Ei-Figuren sind nicht nur beliebte Objekte von Kindern. Auch viele Sammler haben sie für sich entdeckt. Und einer von ihnen - Karl-Heinz Lauterbach aus Kulmbach - zeigt jetzt seine gesammelten Schätze in einer Ausstellung im Dt. Zinnfigurenmuseum.

Karl-Heinz Lauterbach hat eine der wohl größten Sammlungen an Überraschungseier- und anderen Spielzeugfiguren in ganz Bayern. Die Ausstellung zeigt mit über 2.000 Figuren und Miniaturspielzeugen einen Querschnitt seiner Sammlerleidenschaft. Dazu Oberbürgermeister Henry Schramm: „Die Verbindung zum Zinnfigurenmuseum ist nicht zufällig. Zinnfiguren waren ursprünglich Spielzeugfiguren für Kinder, erst später erfolgte der Wandel zur kulturhistorischen Figur." Seit über 40 Jahren gibt es das Überraschungsei und damit auch die kleinen Plastikfigürchen. Die Idee dazu hatte der italienische Konditor und Schokoladenfabrikant, Michele Ferrero.
Mit der Idee, durch Beigaben den Verkauf eines Produkts zu fördern, hat Ferrero das Ei freilich nicht alleine erfunden. Auch viele andere Firmen haben nachgezogen, die Ausstellung zeigt eine Auswahl davon.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind Spielzeugfiguren, die als kleine Zugabe in jedem „Happy Meal" der Schnellrestaurantkette McDonald´s angeboten werden, früher „Junior-Tüte" genannte.
Die Ausstellung auf der Burg dürfte eine der wenigen in Deutschland sein, die die Entwicklung dieser Figuren zeigt. Viele bekannte Figuren aus Disney-Filmen sind dabei, zum Beispiel „Tarzan", „Arielle, die Meerjungfrau" oder das „Dschungelbuch".

Abgerundet wird die Ausstellung durch eine Inszenierung mit „He-Man and Masters of the Universe", einer Action-Figuren-Serie, die in den 1980er Jahren weltweit von Mattel vertrieben wurde.

Die Sonderausstellung wird im Rahmen des „Osterhasen-Tags" am 28. März eröffnet. Ab 11:00 Uhr wird der Leihgeber Karl Heinz Lauterbach die Fragen von interessierten Besuchern beantworten.
Natürlich gibt es für die Kinder auch zahlreiche Figuren zum Spielen.

Die Ausstellung ist noch bis 30. September 2018 zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten der Plassenburg (10 bis 16 Uhr, ab 1. April 9 bis 18 Uhr) im 2. Stock des Zinnfigurenmuseums besichtigt werden. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Die Zufahrt zur Burg ist noch bis zum 31. März möglich, danach steht für die Besucher der Buspendelverkehr vom Zentralparkplatz zur Verfügung.


Quelle:
- Presseservice vom 26.03.2018