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Wenning verspricht Hilfe

Regierungspräsident will sich um finanzielle Unterstützung für Rathaussanierung bemühen

Altbausanierungen sind wie Wundertüten: Keiner weiß, was nach dem Öffnen zum Vorschein kommt. Auch mit dem Kulmbacher Rathaus geht’s den Sanierern nicht besser.


Regierungspräsident Wilhelm Wenning (Mitte) machte sich mit Oberbürgermeister Henry Schramm ein Bild von den Sanierungsarbeiten im historischen Kulmbacher Rathaus.

Bis unters Dach marode: Regierungspräsident Wilhelm Wenning (Mitte) machte sich mit Oberbürgermeister Henry Schramm ein Bild von den Sanierungsarbeiten im historischen Kulmbacher Rathaus. Schramm hofft, dass sich die Oberfrankenstiftung an den Mehrkosten beteiligt.

Die bittere Pille: 1,5 Millionen Euro mehr soll die Sanierung kosten als ursprünglich veranschlagt. Der Regierungspräsident von Oberfranken, Wilhelm Wenning, machte sich nun auf Einladung von Oberbürgermeister Henry Schramm selbst ein Bild von dem Fortgang der Baumaßnahmen und den während dieser Zeit aufgetretenen unvorhergesehenen Problemen bei der Sanierung des bedeutenden Denkmals. Denn von den geplanten Kosten von 2,1 Millionen Euro ist die Stadt mittlerweile weit entfernt. „Die zwei Millionen sind durchfinanziert. Der Eigenanteil für den Stadtsäckel wäre 280.000 Euro gewesen“, erläuterte Schramm.

Die immensen Mehrkosten kamen erst nach Beginn der Bauarbeiten nach und nach zutage: Der Hausschwamm nagt massiv im Gebälk, Nässe dringt ein, die Statik ist in Teilen des Gebäudes haarsträubend und die elektrischen Leitungen sind so sicher wie russisches Roulette. Diese Tatsachen lassen den Oberbürgermeister die Stirn in Falten legen und händeringend nach Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Er bat Wenning, sich um weitere Mittel für die Finanzierung einzusetzen. „Es wäre hilfreich, wenn die Oberfrankenstiftung, die bisher 25 Prozent der Kosten übernahm, auch für die Mehrkosten mit diesem Prozentsatz eintreten könnte“, erklärte Schramm.

Der Regierungspräsident, der auch Vorsitzender der Oberfrankenstiftung ist, nahm sich viel Zeit für den Rundgang vom Erdgeschoss bis in den Dachboden. „Da hat die Stadt eine große Aufgabe noch vor sich“, ist sich Wenning bewusst, der wie die Architekten und Henry Schramm von Staubwolken der laufenden Sägearbeiten eingehüllt wurde.

„Die Staatsregierung hat schon zugesagt, dass die denkmalschützerischen Mittel erhöht werden. Ich sehe eine Chance, dass die sonstigen Fördergeber sich beteiligen“, machte Wenning Hoffnung.

„Wir werden uns bei der Regierung an einen runden Tisch setzen und über eine Nachfinanzierung reden“, versprach er. Es sei trotz der hohen Kosten eine richtige Entscheidung, die Sanierung in Angriff zu nehmen. „Hier entsteht kein Luxus, sondern es besteht eine Notwendigkeit.“

Quelle:
- Nordbayerischer Kurier vom 16.08.2011
- Foto: Fölsche

www.nordbayerischer-kurier.de
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