Wichtige Investition in die Zukunft: Neuer Trinkwasserhochbehälter am Rehberg erfolgreich in Betrieb genommen
Die Stadtwerke Kulmbach haben den neuen Trinkwasserhochbehälter am Rehberg erfolgreich in Betrieb genommen. Mit der hochmodernen Anlage wird die Trinkwasserversorgung in der Druckzone Rehberg nachhaltig gesichert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Der bisherige Hochbehälter aus dem Jahr 1900, der ein Fassungsvermögen von 140 Kubikmetern hatte, entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das denkmalgeschützte Gebäude sowie die Wasserkammern des alten Hochbehälters bleiben jedoch erhalten und werden weiter genutzt.
Der Neubau des Hochwasserbehälters am Rehberg ist Teil eines mehrstufigen Versorgungskonzepts der Stadtwerke Kulmbach. Bereits im Jahr 2022 wurde im ersten Bauabschnitt ein neues, energieeffizientes Trinkwasser-Pumpwerk in der Rehleite fertiggestellt. Hier wurden damals rund 920.000 Euro investiert. Der neue Hochbehälter am Rehberg schließt als zweiter Bauabschnitt unmittelbar an dieses Projekt an.
„Mit dem neuen Trinkwasserhochbehälter stellen wir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Versorgungsbereichen Weiher, Hölle und Plassenburg auch in den kommenden Jahrzehnten zuverlässig mit ausreichend Trinkwasser in hoher Qualität versorgt werden“, erklärt der Werkleiter der Stadtwerke Kulmbach, Christof Lange. „Die Entscheidung für diesen Neubau wurde in enger Abstimmung mit dem Stadtrat und dem Werkausschuss getroffen und ist ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung unserer Infrastruktur.“
Der neue Hochbehälter am Rehberg besteht aus zwei Trinkwasserröhren aus PE-Werkstoff mit einem Nutzungsvolumen von jeweils 150 Kubikmetern. Jede Röhre ist ca. 25 Meter lang. Beide Röhren sind an eine zentrale Schiebervorkammer aus Beton angeschlossen, in der die notwendigen Armaturen und Messeinrichtungen für den Betrieb untergebracht sind. Die Trinkwasserbeschickung erfolgt über das seit 2022 bestehende Pumpwerk in der Rehleite. Von dort wird das Trinkwasser aus der Druckzone Stadt in die Druckzone Rehberg gefördert.
Oberbürgermeister Ingo Lehmann unterstreicht die elementare Bedeutung des Projekts für die Stadt und ihre Einwohner: „Der neue Trinkwasserhochbehälter ist eine zentrale Investition in die Zukunft Kulmbachs. Er stärkt die Versorgungssicherheit und trägt dazu bei, die hohe Qualität unseres hervorragenden Kulmbacher Trinkwassers dauerhaft zu gewährleisten.“
Die Gesamtinvestitionssumme für das Bauvorhaben beträgt rund 1,2 Millionen Euro. Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro für BauPlanung IBP GmbH Kulmbach. Mit der Bauausführung waren die Raab Baugesellschaft aus Ebensfeld, Hawle Kunststoff aus Wiehl sowie Richter Steuerungstechnik aus Krumme Fohre beauftragt. Für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz zeichnete das Büro TS kompakt aus Marktrodach verantwortlich.
Der alte Hochbehälter blieb bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage weiterhin in Betrieb und wurde anschließend vom Versorgungsnetz genommen. Er bleibt aber nicht ohne Funktion – ganz im Gegenteil: Seine bestehenden Wasserkammern werden künftig als Auffang- und Pufferbehälter genutzt, um im Fall eines Notablasses das Wasser zwischenzuspeichern und kontrolliert ablassen zu können.
Fotoserien
Hochbehälter Rehberg (DI, 10. Februar 2026)




Im neuen Hochbehälter am Rehberg ist topmoderne Technik verbaut und sorgt für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung – davon überzeugte sich Oberbürgermeister Ingo Lehmann (Zweiter von links) zusammen mit Planer Erich Hahn von der Firma IBP GmbH (links), Werkleiter der Stadtwerke Kulmbach, Christof Lange (Mitte), Wassermeister Stefan Preisner (Zweiter von rechts) sowie der stellvertretende Werkleiter der Kulmbacher Stadtwerke, Oliver Voß (rechts). Bildquelle: Stadt Kulmbach.
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