Grünes Licht für Haushalt der Stadt Kulmbach: Landratsamt erteilt rechtsaufsichtliche Genehmigung
Der Haushalt der Stadt Kulmbach für das Jahr 2026 ist genehmigt: Das Landratsamt hat die rechtsaufsichtliche Genehmigung erteilt und damit den notwendigen finanziellen Rahmen für die kommenden Investitionen bestätigt. Mit einem Gesamtvolumen von 99.485.000 Euro setzt die Stadt klare Schwerpunkte in den Bereichen Bildung, Betreuung, Infrastruktur und Sicherheit.
Der Stadtrat der Stadt Kulmbach hatte in seiner Dezembersitzung einstimmig das Zahlenwerk verabschiedet, das Landratsamt Kulmbach gab nun grünes Licht. „Ich danke dem Landratsamt Kulmbach für die zügige und konstruktive Prüfung unseres Haushalts“, sagt Oberbürgermeister Ingo Lehmann. „Die rechtsaufsichtliche Genehmigung bestätigt, dass wir verantwortungsvoll planen, realistisch kalkulieren und unsere finanziellen Spielräume mit Augenmaß nutzen. Diese Entscheidung gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um die anstehenden Projekte im Sinne unserer Stadt konsequent umzusetzen.“
Das genehmigte Kulmbacher Zahlenwerk im Detail: Von der Gesamtsumme des städtischen Haushalts entfallen 80.830.000 Euro auf den Verwaltungshaushalt und 18.655.000 Euro auf den Vermögenshaushalt.
Beim Thema infrastrukturelle Investitionen sind besonders diese großen Projekte hervorzuheben: Zum einen handelt es sich um die Sanierung des Schwimmerbeckens im Freibad, die bereits im vollen Gange ist. Zum anderen wird die Erschließung des Campus Kulmbach auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände weiter vorangetrieben, um den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Kulmbach nachhaltig zu stärken. Als eine weitere wichtige Maßnahme in diesem Bereich ist auch die Fortentwicklung bzw. Neugestaltung des Kaufplatzgeländes als „Grüne Mitte“ im Innenstadtbereich zu nennen.
Ebenfalls wichtige Investitionsschwerpunkte sind unter anderem die Planungen für eine notwendige Sanierung bzw. Neubau des Kulmbacher Schlachthofes, die weitere Sanierung der Oberen Buchgasse, die Attraktivierung des Naherholungsgebiets Mainaue, das Straßensanierungsprogramm und städtische Radwegeprojekte. Hierfür hat die Stadt Kulmbach in ihrem Zahlenwerk eine siebenstellige Summe hinterlegt.
Mehr als zwei Millionen Euro Investitionssumme hat die Stadt Kulmbach für den notwendigen Hochwasser- und Überflutungsschutz angesetzt.
In das heimische Feuerwehrwesen investiert die Stadt Kulmbach im laufenden Haushaltsjahr weitere 2,72 Millionen Euro.
Einen besonderen Anteil in den städtischen Ausgaben nimmt der Bereich Kinder- und Jugendbetreuung ein. Hier sieht der genehmigte Haushaltsentwurf mit 13,05 Millionen Euro vor. Damit unterstreicht die Stadt Kulmbach die enorme Bedeutung verlässlicher Betreuungsangebote für Familien. Für die weitere Planung der Sanierung der Pestalozzischule ist unter anderem eine Million Euro im aktuellen Zahlenwerk vorgesehen.
Der öffentliche Personennahverkehr mit Stadtbus und KulmBus ist mit einem Gesamtaufwand von 1,33 Millionen Euro veranschlagt.
Oberbürgermeister Ingo Lehmann betont abschließend: „Wir gehen verantwortungsvoll mit den finanziellen Möglichkeiten um, die uns zur Verfügung stehen. Wir setzen bei unseren Investitionen klare Prioritäten. Denn unser aller Ziel muss es sein, unsere Heimatstadt weiterhin lebenswert, wirtschaftlich stark und zukunftsfähig zu gestalten.“
Textquelle: Pressestelle, Stadt Kulmbach.
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