Fachbehörden sehen positive Entwicklung: Maßnahmen nach Fischsterben an der Kulmbacher Kieswäsch zeigen Wirkung
Die Maßnahmen nach dem plötzlich aufgetretenen Fischsterben an der Kulmbacher Kieswäsch zeigen Wirkung: Die Sauerstoffsättigung des Gewässers entwickelt sich weiter positiv. Das bestätigen die aktuellen Messungen der zuständigen Behörden. Um die Sauerstoffversorgung des Gewässers zu verbessern, wird seit Sonntag in enger Abstimmung mit den Fachbehörden zusätzlicher Sauerstoff durch die Umwälzung des Wassers über leistungsstarke Pumpen des Technischen Hilfswerks (THW) eingebracht. Die Pumpen der THW-Ortsverbände Kulmbach, Kronach, Naila und Pegnitz erreichen zusammen eine Leistung von rund 42.000 Litern pro Minute.
Diese Maßnahmen wurden von Beginn an von den zuständigen Behörden, Fachleuten und Einsatzkräften engmaschig begleitet. Vor Ort arbeiten die Fischereifachberatung des Bezirks Oberfranken, das Wasserwirtschaftsamt Hof, das Landratsamt Kulmbach mit den Fachabteilungen Gesundheitsamt, Veterinäramt sowie Sicherheit und Ordnung, der Kulmbacher Fischereiverein, Prof. Dr. Klaus Hagen (Experte für die Filtrationsanlage an der Kieswäsch), die Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs sowie die Einsatzkräfte des THW vertrauensvoll zusammen. In täglichen Abstimmungen werden die aktuellen Messwerte ausgewertet und die jeweils erforderlichen Maßnahmen festgelegt.
Bei der heutigen Besprechung vor Ort vereinbarten die Teilnehmenden, die Pumpmaßnahmen an der Kieswäsch bis Freitag in unveränderter Stärke fortzuführen. Am Freitag wird die Situation gemeinsam neu bewertet. Auf Grundlage der dann vorliegenden Messwerte und der fachlichen Einschätzung wird entschieden, ob die Pumpmaßnahmen beendet oder in gleicher beziehungsweise angepasster Form fortgesetzt werden.
„Die positive Entwicklung der Sauerstoffwerte zeigt, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen. Das ist zunächst eine sehr gute Nachricht“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack. „Gleichzeitig beobachten wir die Situation weiterhin aufmerksam und setzen die Pumpmaßnahmen in enger Abstimmung mit den Fachbehörden bis Freitag fort. Mein besonderer Dank gilt vor allem den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des THW, die hier mit großem Engagement im Einsatz sind und im 24-Stunden-Schichtbetrieb für einen reibungslose Arbeit der Pumpen sorgen. Ich möchte aber auch ausdrücklich allen beteiligten Behörden und Fachleuten, dem Fischereiverein und unseren Bauhofmitarbeitenden für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Von Beginn an hat hier ein Rädchen in das andere gegriffen – dieses gemeinsame und abgestimmte Vorgehen ist ein wichtiger Grund dafür, dass sich die Situation an unserer Kieswäsch so positiv entwickelt.“
Das Badeverbot an der Kulmbacher Kieswäsch bleibt bis auf Weiteres bestehen. Die Stadt Kulmbach bittet die Bevölkerung, dies zu beachten und dankt für das Verständnis für diese vorsorgliche und notwendige Maßnahme.
Textquelle: Pressestelle, Stadt Kulmbach.
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Weitere Meldungen
„Die Schönheit des Augenblicks“: Erfolgreiche Vernissage im Historischen Badhaus - Drei Künstler zeigen noch bis 4. Oktober ihre Werke
Fr, 18. September 2026
Ein gelungener Auftakt für eine besondere Kunstausstellung: Zahlreiche Kunstinteressierte folgten ...



