Kontrast

instagram

facebook-app-symbol

 
BannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

7. Bayerische Demenzwoche in Stadt und Landkreis Kulmbach: Vielfältige Aktionen am 25. und 26. September 2026 geplant

Demenz geht uns alle an. Sie ist keine Frage des Alters und sie betrifft nicht nur die erkrankten Menschen, sondern auch Angehörige, Freunde und das gesellschaftliche Umfeld. Anlässlich der 7. Bayerischen Demenzwoche laden die Stadt und der Landkreis Kulmbach am 25. und 26. September 2026 zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Im Mittelpunkt stehen Information, Begegnung, Beratung und der Abbau von Berührungsängsten.

 

Die Schirmherrschaft haben Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack und Landrat Jonas Gleich übernommen. „Wir wollen das Thema Demenz aus der Tabuzone holen und zeigen, dass Betroffene und ihre Angehörigen in unserer Stadt nicht allein sind“, betont Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack. „Die Aktionstage bieten die Möglichkeit, sich zu informieren, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und Unterstützungsmöglichkeiten kennenzulernen. Mein Dank gilt vor allem unserer stellvertretenden Landrätin und Stadträtin Christina Flauder, die sich seit Jahren auf wertvolle Art und Weise für dieses so wichtige Gesellschaftsthema stark macht.“

 

Den Auftakt der Aktionstage rund um die 7. Bayerische Demenzwoche bildet am Freitag, 25. September 2026, um 18 Uhr im Cineplex Kulmbach die Kinovorstellung „Der verlorene Mann“. Der Film erzählt die Geschichte von Kurt, der aufgrund seiner Demenzerkrankung überzeugt ist, noch immer mit seiner ehemaligen Frau Hanne verheiratet zu sein. Im Mittelpunkt stehen dabei Erinnerung, Verantwortung, Mitgefühl und der Umgang mit dem Vergessen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu einer Diskussion und einem offenen Austausch mit regionalen Fachstellen. Der Eintritt ist frei.

 

Information und Beratung stehen auch am Samstag, 26. September 2026, auf dem Kulmbacher Marktplatz im Mittelpunkt. Von 9 bis 13 Uhr informieren regionale Fachstellen über Demenz und entsprechende Unterstützungsangebote. Besucherinnen und Besucher können sich persönlich beraten lassen und Informationsmaterial mitnehmen. Ab 11 Uhr begleitet der Musikverein Kulmbach-Weiher 1900 e. V. die Veranstaltung mit einem Standkonzert.

 

„Viele Angehörige wissen gerade zu Beginn einer Demenzerkrankung nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und an wen sie sich wenden können“, sagt Stadträtin Christina Flauder. „Mit den Aktionstagen wollen wir deshalb niedrigschwellige Möglichkeiten schaffen, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und sich umfassend zu informieren. Gleichzeitig möchten wir für einen respektvollen und selbstverständlichen Umgang mit Menschen mit Demenz sensibilisieren.“

 

Zum Abschluss der Aktionstage rund um die 7. Bayerische Demenzwoche findet am Samstag, 26. September, um 17 Uhr ein demenzsensibler Gottesdienst in der Spitalkirche Kulmbach mit Lektor Werner Wagner statt. Eingeladen sind Menschen mit Demenz, Angehörige und alle Interessierten.

 

Die örtlichen Aktionstage rund um das Thema Demenz werden von einem breiten regionalen Netzwerk getragen. Neben der Stadt Kulmbach mit Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack und dem Landkreis Kulmbach mit Landrat Jonas Gleich und seiner Stellvertreterin Landrätin Christina Flauder beteiligen sich die Fachklinik Stadtsteinach mit Dr. Ute Moreth, Allgemeinarzt Dr. Markus Ipta, das Gesundheitsamt Kulmbach mit Dr. Nataša Luz, die Gesundheitsregion Plus mit Annekatrin Tauer, die AOK Bayern Direktion Bayreuth-Kulmbach, der Hospizverein Kulmbach e. V. sowie die Alzheimergesellschaft Bayreuth-Kulmbach.

 

„Dass unterschiedliche Einrichtungen und Fachstellen gemeinsam auf dieses so wichtige Thema aufmerksam machen, ist ein starkes Zeichen für unsere Region“, betont Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack. Und Christina Flauder ergänzt: „Eine demenzfreundliche Gesellschaft braucht Information, Verständnis und konkrete Unterstützung. Genau dazu möchten wir mit diesen beiden Tagen beitragen.“

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam ein Zeichen für mehr Verständnis und Teilhabe zu setzen.

 

Textquelle: Pressestelle, Stadt Kulmbach.