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Die Freistadt Rust in Österreich

Im Jahr 1981 wurde anlässlich der Feier des 300-jährigen Bestehens von Rust als Freistadt die Städtepartnerschaft mit der oberfränkischen Stadt Kulmbach geschlossen. Es war für beide Städte eine "sinnliche" Verbindung; schließlich ist Rust eine bekannte Weinstadt und Kulmbach die heimliche Bierhauptstadt Deutschlands.

Der Kontakt zwischen den beiden Städten besteht nun seit mehr als 30 Jahren nicht nur auf politischer Ebene, nein, es haben sich auch städteübergreifende Vereine gebildet wie der Radfahrverein RC Pedale, die die deutsch–österreichische Freundschaft hochhalten.

Stadtinfos

Die Freistadt Rust in Österreich

Die Freistadt Rust ist mit rund 1.700 Einwohnern der kleinste Verwaltungsbezirk Österreichs. Auf Grund der Tatsache, dass Rust eine Statutarstadt ist, werden die Angelegenheiten der Bezirksverwaltung in der Stadt selbst, am Magistrat der Freistadt Rust erledigt. Dieser befindet sich im Rathaus, Conradplatz 1. Der Bürgermeister hat dadurch auch die Stellung eines Bezirkshauptmannes. Es können daher am Rathaus Reisepässe erstellt werden, Gewerbeanmeldungen erfolgen und vieles mehr.

Es hat historische Gründe, dass Rust eine Statutarstadt ist. Schon 1681, als das Burgenland noch zu Ungarn gehörte, wurde den Rustern das Stadtrecht verliehen. Nach dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich wurden die beiden ungarischen Freistädte Eisenstadt und Rust zu österreichischen Statutarstädten, der Beiname Freistadt blieb erhalten. Würde heute eine österreichische Stadt ein eigenes Statut beantragen, dann müsste sie mindestens 20.000 Einwohner haben. Diesen Hinweis nur um zu zeigen, welchen Ausnahmestatus die Freistadt Rust mit seinen rund 1.700 Einwohnern innerhalb der österreichischen Verfassung hat.

Die Freistadt Rust und ihre Bürger sind jedenfalls sehr stolz darauf, diese Sonderstellung zu haben.

Altstadt

Die Freistadt Rust in Österreich

Der gesamte Altstadtbereich von Rust, der zu den malerischsten seiner Art zählt, ist heute denkmalgeschützt. Die zahlreichen Bürgerhäuser aus dem 16.-19. Jahrhundert besitzen gepflegte Barock- oder Renaissancefassaden mit schönen Fenster- und Portalrahmungen, Erker, Wappen- und Stuckdekorationen. Der Stadtkern umfasst eine Fläche von rund 9 ha und wird von 300 bis 350 Rustern bewohnt.

Das historische Stadtzentrum steht unter dem Schutz der "Haager Convention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Auseinandersetzungen". Blauweiße Tafeln kennzeichnen die einzelnen Objekte.
Als die Freistadt Rust im Jahr 1975 gemeinsam mit Salzburg und Krems von den Bevollmächtigten des Europarates in Straßburg als Modellstadt für das Europäische Jahr des Denkmalschutzes ausgewählt wurde, griff man bewusst eine Kleinstadt heraus, in der es - zum Unterschied zu vielen anderen historischen Städten - keine vom Verfall bedrohten Wohnviertel gibt. Die Wahl fiel auf Rust, weil hier keine revitalisierte, sondern eine vitale Altstadt besteht.
Die Häuser besitzen heute noch ihre ursprüngliche Funktion als Wohn- und Betriebsobjekte der Bürger.
2001 wurde die Ruster Altstadt gemeinsam mit der Region Fertö - Neusiedler See in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen.

Bereits einige Male wurde Rust für seine denkmalpflegerischen und kulturellen Bemühungen als "Schönste Stadt des Burgenlandes" ausgezeichnet.

Stadt der Störche

Die Freistadt Rust in Österreich

Der Storch als Wappenvogel liegt den Rustern besonders am Herzen. So wurde um 1980 ein eigener „Verein zum Schutz des Weißstorchs“ gegründet. Dieser bemüht sich seither erfolgreich um den Erhalt und die Schaffung neuer Futterplätze sowie die Horstpflege. Weiter betreibt er eine eigene Storchenpflegestation, die verletzte oder schwache Störche aufnimmt und gesund pflegt. In den letzten Jahren hat sich Dank dieser Arbeit der Storchenbestand in Rust stabilisiert. In den Sommermonaten brüten rund 12 Paare auf den Schornsteinen der alten Häuser wo sie etwa 24 Jungstörche aufziehen.

Weitere Infos unter

http://www.rust.at
http://www.burgenland.at